E-Procurement

Federnbestellung leicht gemach

Bild: Gutekunst & Co. Federnfabrik

Ziele des E-Procurements sind die Beschleunigung des Bestellprozesses sowie die Reduzierung von Fehlerquellen. Somit werden die Kosten der Beschaffung gesenkt. Ohne E-Procurement werden Bestelldaten in der Regel beim Lieferanten abgefragt und anschließend im Kundensystem händisch eingegeben. Welche Vorteile E-Procurement bietet, welche E-Procurement-Möglichkeiten Gutekunst anbietet und wie einfach die Anwendung ist, lesen Sie nachfolgend.

Unter E-Procurement versteht man die elektronische B2B-Beschaffung von Gütern mittels digitalem Datenaustausch. Wie und in welchem Umfang der digitale Austausch zwischen dem Lieferanten und dem Kunden-Einkaufs-System (ERP) stattfindet, hängt vom Datenangebot und der Schnittstelle der beteiligten Unternehmungen ab. Denn von der einfachen Übermittlung der Bestelldaten bis hin zur kompletten Übernahme der Lieferschein- und Rechnungsdaten ist alles machbar. Eine Punchout-Schnittstelle während des Bestellvorgangs ermöglicht beispielsweise die Übertragung wichtiger Artikel- und Preisinformationen aus dem Lieferantenshop direkt in das Einkaufssystem des Kunden. Dadurch wickelt der Einkäufer die Bestellung komfortabel ohne Medienbruch über das eigene Einkaufssystem ab.

Mit der Punchout-Schnittstelle von Gutekunst wird das Einkaufprogramm direkt mit dem Federnshop.com verbunden, und es können alle Federnshop-Funktionen (Artikelsuche, CAD-Daten-Download, Datenblätter, Berechnungen und vieles mehr) direkt über das eigene Verwaltungssystem aufgerufen werden. Nachdem dann die benötigten Artikel im Federnshop-Warenkorb gesammelt wurden, werden diese anschließend über die Punchout-Schnittstelle mit allen Informationen und Preisen in das eigene Einkaufsprogramm übertragen. Die so vorbereitete Bestellung durchläuft dann im kundeneigenen Verwaltungssystem den firmeninternen Bestellprozess. Für die Punchout-Schnittstelle bietet Gutekunst zwei verschiedene Lösungen, die innerhalb von Minuten eingerichtet sind: OCI (SAP) oder cXML. Voraussetzung beim Nutzer ist ein E-Procurement-System (z.B. von SAP). Dank der Punchout-Schnittstelle kann also der gesamte Beschaffungsprozess über das kundeneigene Verwaltungssystem abgewickelt werden.

Mit dem digitalen Produktkatalog von Gutekunst haben Einkäufer Zugriff auf die kompletten aktuellen Artikeldaten und Preise im eigenen Einkaufsprogramm. Durch die Integration der strukturierten Katalogdaten in das E-Procurementsystem können die Gutekunst Artikeldaten einfach ausgewählt und in den internen Bestellprozess übernommen werden. Gutekunst unterstützt verschiedene Formate für digitale Kataloge, wie BMECat 1.2, CSV, XML/CIG, Excel. Nach der Registrierung im Federnshop.com stellen Nutzer die gewünschten Katalogdaten individuell zusammen und laden diese direkt im benötigten Format herunter. Anschließend können die aktuellen Artikeldaten von Gutekunst in das Einkaufsprogramm für den firmeninternen Bestellprozess hochgeladen werden.

Zusätzlich bietet Gutekunst Federn auf den Marktplätzen Mercateo.com und Wucato.de, jeweils über den technischen Großhändler Knust, sein komplettes Katalogsortiment an. Bei der Beschaffung von C-Teilen haben B2B-Marktplätze, wegen der Vielzahl an Anbietern und dem gemeinsamen Warenkorb, einen Vorteil: Der Einkäufer muss sich bei der C-Teile-Beschaffung nicht auf unterschiedlichen Shops einloggen, sondern kann seinen kompletten C-Teile-Bedarf von verschiedenen Herstellern auf dem B2B Marktplatz zusammenstellen und gemeinsam bestellen.

Ganz gleich, ob die Bestellung über den Federnshop.com mit oder ohne Schnittstelle, mit integrierten Artikeldaten aus dem kundeneigenen Einkaufsprogramm oder auf einem der großen B2B-Marktplätze erfolgt: Für jede gelieferte Gutekunst Feder gilt seit 60 Jahren Made in Germany.

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