Anzeige

Lesedauer: 2 min
26. März 2021
Spannsystem für CNC-Bearbeitungszentren
Bild: J. Schmalz GmbH

Mit der VCMC-Quick-Serie stellt Schmalz sein neues mechanisch klemmendes Spannsystem für CNC-Bearbeitungszentren mit Konsolen- sowie Rastertischen vor. Highlight der neuen Version: Anwender können die Spannhöhe werkzeuglos verstellen. Das vereinfacht und beschleunigt das Rüsten der Maschine.

Die neuen VCMC-Quick der J. Schmalz GmbH sind besonders zum Fixieren schmaler und gekrümmter Werkstücke wie Rahmenteile oder Fensterprofile geeignet und verfügen über einen Spannbereich von zehn bis 100mm. Zum Rüsten wird der Spanner mechanisch (bei 1-Kreis-Konsolensystemen), per Vakuum (bei 2-Kreis-Konsolensystemen) oder mit Befestigungswinkeln (bei Rastertischen) stabil auf dem Maschinentisch positioniert. Die Besonderheit am VCMC-Quick ist sein mehrteilig aufgebauter, dreieckiger Spannteller: Dieser ermöglicht eine werkzeuglose und damit äußerst schnelle Spannhöhenverstellung.

Der Anwender löst dazu die Arretierung durch einfaches Drehen der oberen Drehscheibe von Hand – so entsteht ein Abstand zwischen Drehscheibe und Spannplatte. Durch Zusammendrücken dieser Teile wird der Spannteller entriegelt und kann auf die gewünschte Höhe eingestellt werden. Er lässt sich stufenlos im gesamten Verstellbereich bewegen und rastet in 5mm-Schritten ein. Durch Festschrauben der oberen Drehscheibe wird der komplette Spannteller wieder festgestellt und ist einsatzfähig. So ermöglicht die Schnellrüstfunktion das Einstellen der gewünschten Spannhöhe innerhalb weniger Sekunden. Um das Rüsten weiter zu vereinfachen, können Anwender das Spannsystem VCMC-Quick optional um eine Positionierhilfe und eine Klemmeinheit erweitern.

Zum Fixieren des Werkstücks aktiviert der Anwender das Spannmittel über das Betriebsvakuum des CNC-Bearbeitungszentrums. Mit einer Spannkraft von bis zu 700N und speziellen Reibmaterialien auf Spannteller und -fläche hält das Spannsystem Werkstücke auch bei großen Bearbeitungskräften prozesssicher in Position. Die neuen Spanner sind für Schmalz 1-Kreis- und 2-Kreis-Konsolensysteme sowie Rastertische mit der Arbeitshöhe von 100mm erhältlich. Schmalz wird die Baureihe im Laufe des Jahres um weitere Bauhöhen erweitern.

J. Schmalz GmbH
www.schmalz.com

Das könnte Sie auch interessieren

Bild: Biesse / Prewi
Bild: Biesse / Prewi
Bearbeiten in einem Durchgang

Bearbeiten in einem Durchgang

Türhersteller haben ein tiefbohrendes Problem. Eine zeit- und kostenoptimierte Produktion erfordert den kompletten Bearbeitungsprozess in einem Durchgang, ohne Drehen des Werkstücks oder Eingreifen eines Bedieners. Für die Ausfräsungen des Schlosskastens bedeutet das eine große Herausforderung. Prewi hat diese angenommen und für Biesse, den Spezialisten für Holzbearbeitungsmaschinen, ein robustes und präzises Aggregat erschaffen.

Bild: Dieffenbacher GmbH Maschinen- und Anlagenbau
Bild: Dieffenbacher GmbH Maschinen- und Anlagenbau
Zwei Produktionslinien mit Leimeinsparsystemen ausgestattet

Zwei Produktionslinien mit Leimeinsparsystemen ausgestattet

Im Januar 2021 haben Finsa aus Santiago de Compostela, Spanien, und der deutsche Maschinen- und Anlagenbauer Dieffenbacher die Verträge über die Lieferung von insgesamt vier Leimeinsparsystemen für die beiden Produktionslinien am Finsa-Standort in Nelas, Portugal, unterzeichnet.

Zwei Projet werden zur Reduzierung des Leimverbrauchs in der MDF-Produktion eingesetzt, während ein weiterer Projet und ein Evojet P in einer ganz speziellen Anlage für Leimeinsparungen sorgen sollen: Finsa produziert Platten mit einer Span-Mittelschicht, die auf beiden Seiten von MDF-Deckschichten umgeben ist.

Bild: Deutscher Holzwirtschaftsrat e. V.
Bild: Deutscher Holzwirtschaftsrat e. V.
„Wir müssen den Waldumbau neu denken.“

„Wir müssen den Waldumbau neu denken.“

Um die Ökosystemleistungen der Wälder und die Rohstoffversorgung der Gesellschaft dauerhaft zu sichern, hat der Deutsche Holzwirtschaftsrat (DHWR) zum internationalen Tag des Waldes (21.3.2021) schnellere politische Maßnahmen für den Waldumbau gefordert. „Wir können uns eine romantische Sicht auf den Wald nicht mehr leisten und müssen alles dafür tun, dass der Wald klimastabil wird.

Anzeige