Bild: HOMAG Group
Hohe Fertigungsqualität in der Fußbodenproduktion

Das Produktspektrum der Fußbodenhersteller wird immer breiter. Eine Tendenz, die sich längst nicht mehr auf die vielseitigen Formatvarianten und Oberflächendesigns beschränkt – vieles spielt sich auch im Kern ab. Die Hersteller setzen hier zunehmend auf neue Materialien – vor allem, um die Eigenschaften der Bodenbeläge weiter zu verbessern.


Diese Entwicklung begleitet Homag als Komplettanbieter in der Fußbodenindustrie. So entwickeln und installieren die Spezialisten aus Schopfloch moderne Anlagen, die exakt auf deren Anforderungen der Fußbodenhersteller zugeschnitten sind. Mit dieser Maschinentechnik ist es heutzutage möglich, MMF-Materialien (Multi Modular Flooring) wie auch herkömmliche Laminatfußboden zu bearbeiten.

 

Qual der Wahl


LVT, SPC, RCB, MPC, MCB, RSVP oder Laminatfußboden? Bei der Wahl des passenden Bodenbelags ist die Auswahl riesig. Wichtig ist: Wenn es um die Bearbeitung dieser Materialien geht, könnten die Unterschiede größer kaum sein – womit auch die Anforderungen an die Maschinentechnik steigen. Gerade das Handling weicher LVT-Materialien ist im Vergleich zu steifem Laminatfußboden keine triviale Angelegenheit, vor allem wenn die minimale Teiledicke 2 mm beträgt.

 

Automatisierte Beschickung per Roboter


Die Anlagen, die heute unter anderem die Maschinen der Tenoteq-Baureihe enthalten, sind diesen Anforderungen für die Bearbeitung unterschiedlicher Materialien gewachsen – und verfügen über zusätzliche Raffinessen, sofern der Fußbodenhersteller das wünscht. So ist trotz der Bearbeitung verschiedener Materialien eine maximale Vorschubgeschwindigkeit von 200 bis 300 m/min möglich (Längsprofilierung). Wer es automatisiert mag, kann die Anlagen mit einer Roboterbeschickung versehen. Die Saugtraverse am Roboter sowie die Vortrenneinrichtung, die das Vereinzeln der Rohplatten vereinfacht, werden dabei an die unterschiedlichen Materialeigenschaften angepasst.

 

Jeder Millimeter zählt


Egal, welches Material bearbeitet wird: Um ein sauberes und vor allem genaues Schnittbild zu erreichen, ist es notwendig, die Rohplatten vor dem Aufteilen auszurichten. Dies kann nach bewährter Technik anhand einer Markierung auf der Plattenoberseite erfolgen. Wichtig ist dabei vor allem, die Unterschiede beim Plattenmaterial zu beachten. Weiche LVT-Rohplatten etwa sind sehr instabil und lassen sich nicht beliebig verschieben, sondern nur ziehen. Die Ausrichter sind daher so programmiert, dass die Platten ausschließlich über eine Zugbewegung positioniert werden.

 

Sicherer Transport


Ist das Queraufteilen erfolgt, werden die Dielen gewendet und auf bis zu 200 bis 300 m/min beschleunigt. Es ist möglich, die Doppelendprofiler der Tenoteq-Baureihe mit Stütz- und Druckschuhen auszustatten. Für den Fall, dass empfindliche Oberflächen bearbeitet werden sollen, die zu Glanzspuren neigen, ist eine Bearbeitung ohne Stütz- und Druckschuhe möglich. Zusätzlich kann das Zwischenmagazin am Querdoppelendprofiler so ausgelegt sein, dass gerade dünne und weiche LVT-Dielen vereinzelt und sicher der Querprofilierung zugeführt werden. Eine weitere Option ist die Integration von Fasenlackieraggregaten – sowohl auf dem Längs- als auch auf dem Querdoppelendprofiler. Abhängig vom zu bearbeitenden Material können so Dielen ab einer Dicke von 3 mm mit einem Profil versehen werden.

 


Richtige Verpackung


Auch bei der Wahl der Verpackung entscheidet das Fußbodenmaterial. Während harte Materialien wie Laminatfußböden in fünfseitige Kartons verpackt werden, fällt die Wahl bei weichen Fußbodenelementen meist auf eine sechsseitige, vorgespannte Verpackung. Die Verpackungsanlagen lassen sich flexibel auf die unterschiedlichen Materialeigenschaften einstellen. Zum Palettieren werden die einfolierten Kartons abhängig vom Stapelbild gesammelt und – wenn gewünscht – von einem Roboter auf Paletten gestapelt. Abschließend werden die Paletten versandfertig verpackt.


Homag versteht sich bei solchen Projekten als Partner des Fußbodenherstellers. So werden die passenden Konzepte gemeinsam von den Spezialisten auf der Kundenseite und den Entwicklern auf der Maschinenseite verwirklicht. Die permanente Reflexion auf die Marktbedürfnisse und die Erfahrung von mittlerweile weit über 1000 gelieferten Fußbodenmaschinen gewährleisten nachhaltig den Erfolg des Fußbodenherstellers. Zusätzlich kann er, dank des weltweiten Servicenetzes von Homag, sicher sein, überall Ersatzteile und Dienstleistungen zum Erhalt seiner Produktivität zu bekommen.


www.homag.com

 


 

 

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