Rekordbeteiligung: Bundeswettbewerb ‚HolzbauPlus‘

Bild: Gregor Schmidt

Im fünften Bundeswettbewerb ‚HolzbauPlus – Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen‘ 2020 wurde die bislang höchste Teilnehmerquote seit der ersten Auflage des Ausscheids im Jahr 2012 registriert. Bis zum Einsendeschluss am 1. September 2020 gingen bei der Jury 198 Bewerbungen ein.

Die Teilnehmer bewerben sich mit ihren zwischen 2015 und 2020 sanierten oder neu errichteten Ein- und Mehrfamilienhäusern, öffentlichen oder gewerblichen Bauten um insgesamt 50.000 Euro, die das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) alle zwei Jahre für den Bauherren-Wettbewerb bereitstellt.

Mehr als zwei Drittel (141) der zur Preisverleihung eingereichten 198 Objekte liegen in Süddeutschland, davon allein 60 in den traditionellen Holzbau-Gegenden Baden-Württembergs, 51 in Bayern, 12 in Hessen. Norddeutschland ist unter anderem mit Holz-Bauwerken aus Niedersachsen und Brandenburg (je 8), Schleswig-Holstein (4), Hamburg (3) und Mecklenburg-Vorpommern (2) vertreten. Aus Berlin beteiligten sich 14 Bauherren.

147 der zur Bewertung stehenden Objekte sind Neubauten aus Holz und Naturbaustoffen, darunter 48 Einfamilien- und 35 Mehrfamilienhäuser sowie 35 öffentliche Bauten. Eingereicht wurden außerdem 26 sanierte Objekte. 25 Bauherren bewerben sich um den erstmals zu vergebenden Sonderpreis für Kindertagesstätten.

Die Wettbewerbsunterlagen werden in den kommenden Wochen von einer zehnköpfigen Jury gesichtet und bewertet. Der Termin für die Preisverleihung wird noch bekanntgegeben.

Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR)

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