Anzeige

| News
Lesedauer: 2 min
14. Dezember 2020
Gute Perspektive für die deutsche Polstermöbelindustrie

Die deutschen Polstermöbelhersteller verzeichnen weiterhin eine sehr erfreuliche Nachfrage. Auch im Herbst habe das Geschäft teils spürbar über dem Vorjahr gelegen, berichtete Jan Kurth, Geschäftsführer des Verbands der Deutschen Polstermöbelindustrie (VdDP e.V.), anlässlich einer Vorstandssitzung am 9. Dezember.

Über die ersten zehn Monate hinweg konnte der Auftragseingang laut interner Verbandsstatistik um 2,5 Prozent gesteigert und damit ein gutes Polster für das kommende Jahr aufgebaut werden. Die starken Einbußen während des Lockdowns im Frühjahr sind damit wieder wettgemacht.

Auch mit Blick auf das kommende Jahr zeigt sich die Polstermöbelindustrie bei allen Corona-Unwägbarkeiten grundsätzlich positiv gestimmt. In einer aktuellen Verbandsumfrage rechnen zwei Drittel der befragten Unternehmen für 2021 mit einem stabilen oder steigenden Umsatz. Vielen Verbrauchern sei in der Pandemie der Stellenwert ihrer Wohnungseinrichtung bewusst geworden, stellte VdDP-Vorsitzender Leo Lübke fest. Von einem regelrechten ‚Einrichtungsboom‘ nach dem Frühjahrs-Lockdown sprach Klaus Wohlrabe, Leiter Umfragen beim Ifo-Institut. In seinem Vortrag zur Wirtschaftslage verwies er dabei auch auf die positiven Effekte der Mehrwertsteuersenkung.

Vor große Herausforderungen sieht sich die Branche durch die nach wie vor sehr angespannte Lage auf der Beschaffungsseite gestellt, die sich zunehmend auf Produktion und Lieferzeit auswirkt. Bis in das kommende Jahr hinein sind Engpässe vor allem bei Schaumstoffen zu erwarten. Auch die Verfügbarkeit bei Federkernen und Holzwerkstoffen bleibt eng. Darüber hinaus gilt es für die Polstermöbelhersteller, bei ihren Betriebsabläufen neben den Corona-Restriktionen vermehrt auch mit Quarantänefällen in der Belegschaft umzugehen.

www.vhk-herford.de

| News
Verbände der Holz- und Möbelindustrie
http://www.vhk-herford.de

Das könnte Sie auch interessieren

Bild: Biesse / Prewi
Bild: Biesse / Prewi
Bearbeiten in einem Durchgang

Bearbeiten in einem Durchgang

Türhersteller haben ein tiefbohrendes Problem. Eine zeit- und kostenoptimierte Produktion erfordert den kompletten Bearbeitungsprozess in einem Durchgang, ohne Drehen des Werkstücks oder Eingreifen eines Bedieners. Für die Ausfräsungen des Schlosskastens bedeutet das eine große Herausforderung. Prewi hat diese angenommen und für Biesse, den Spezialisten für Holzbearbeitungsmaschinen, ein robustes und präzises Aggregat erschaffen.

Bild: Dieffenbacher GmbH Maschinen- und Anlagenbau
Bild: Dieffenbacher GmbH Maschinen- und Anlagenbau
Zwei Produktionslinien mit Leimeinsparsystemen ausgestattet

Zwei Produktionslinien mit Leimeinsparsystemen ausgestattet

Im Januar 2021 haben Finsa aus Santiago de Compostela, Spanien, und der deutsche Maschinen- und Anlagenbauer Dieffenbacher die Verträge über die Lieferung von insgesamt vier Leimeinsparsystemen für die beiden Produktionslinien am Finsa-Standort in Nelas, Portugal, unterzeichnet.

Zwei Projet werden zur Reduzierung des Leimverbrauchs in der MDF-Produktion eingesetzt, während ein weiterer Projet und ein Evojet P in einer ganz speziellen Anlage für Leimeinsparungen sorgen sollen: Finsa produziert Platten mit einer Span-Mittelschicht, die auf beiden Seiten von MDF-Deckschichten umgeben ist.

Bild: Deutscher Holzwirtschaftsrat e. V.
Bild: Deutscher Holzwirtschaftsrat e. V.
„Wir müssen den Waldumbau neu denken.“

„Wir müssen den Waldumbau neu denken.“

Um die Ökosystemleistungen der Wälder und die Rohstoffversorgung der Gesellschaft dauerhaft zu sichern, hat der Deutsche Holzwirtschaftsrat (DHWR) zum internationalen Tag des Waldes (21.3.2021) schnellere politische Maßnahmen für den Waldumbau gefordert. „Wir können uns eine romantische Sicht auf den Wald nicht mehr leisten und müssen alles dafür tun, dass der Wald klimastabil wird.

Anzeige