
Oft wird Software zu klein gedacht. Es entstehen Einzellösungen, die sich später nur schwer verbinden lassen. IMA Schelling hat diesen Fehler vermieden: Die digitale Lösung Aimi wurde von Anfang an als Software-Landschaft entwickelt – für alle Maschinen und für komplette Anlagen. Die Module Aimi.Do und Aimi.Think sind heute feste Bestandteile in der Maschinen- und Anlagensteuerung und bereits im produktiven Einsatz.
Durchgängige Software-Plattform
Aimi.Do arbeitet unmittelbar an der Maschine und übernimmt die Steuerung. Die Software läuft bereits auf mehreren Maschinentypen – für die Serie ebenso wie für die flexible Losgröße-1-Produktion. Unter anderem kommt Aimi.Do in der Kantenbearbeitung bei der Novimat und der Combina zum Einsatz. In der Bohrtechnik bei der Imagic Flex und der Imagic L1, und im Hochleistungszuschnitt bei der HL 1. Erprobt ist sie in allen Welten.
Gebündelte Planung und Steuerung
Während Aimi.Do die Maschine führt, bündelt Aimi.Think Dienste für Planung und Steuerung. Sie ist im praktischen Betrieb nützlich. Das reicht von der Auftragsverwaltung über das MES bis zur Optimierung und Echtzeit-Transparenz. Aimi.Do zeigt nicht nur den Fertigungsprozess mit allen Arbeitsschritten. Sie ermöglicht auch die vollständige Rückverfolgbarkeit jedes Auftrags. Der VCMC-HZ spannt Werkstücke seitlich. Sein beidseitiger Anschlag senkt Rüstzeiten und steigert die Leistung. Vier Spannhöhen und die Wahl zwischen Druckluft oder Mechanik garantieren Anwendern maximale Flexibilität. ‣ weiterlesen
Mehr Platz auf Konsolentischen
Weniger Schnittstellen, mehr Transparenz
Anwender schätzen die strukturierte, durchgängige Plattform. Ihre einheitliche Steuerungslogik vereinfacht die Bedienung. Zudem reduziert sie Schnittstellen und erhöht die Transparenz in der gesamten Fertigung. IMA Schelling entwickelt die Plattform laufend weiter und passt sie flexibel an verschiedene Maschinen, Anlagenkonzepte und Fertigungsarten an.
Bis zu 98 Prozent Platte verwenden
Holz ist ein wertvoller Rohstoff. Um ihn bestmöglich zu nutzen, stellt IMA Schelling die neue Version der Schnittplan-Optimierung vor: HPO 8. Sie sorgt dafür, dass bis zu 98 Prozent einer Platte verwertet werden und die Sägezeiten sinken. Wenn sich Geschwindigkeit und Materialausnutzung widersprechen, berechnet das System mehrere Lösungen und zeigt sie grafisch an. Der Nutzer wählt dann die für ihn passende Variante. Mit Version 8 kommen neue Funktionen hinzu: Eine Reste-Maximierung, damit Reststücke in wieder nutzbarer Größe vorliegen. Und ein Fronten-Editor, der die Eingabe von Fronten mit durchgehendem Maserungsverlauf stark vereinfacht. Bestehende Installationen lassen sich ab sofort mit einem Update auf HPO 8 bringen.
Cybersecurity im gesamten Lebenszyklus
Die Teams von IMA Schelling kennen die Praxis der Holzbearbeitung genau. Daher richten sie ihre Lösungen auf den Einsatz in vernetzten Anlagen der Möbel- und Bauelementindustrie aus. Dazu gehört auch, die Maschinen und Anlagen regelmäßig mit Steuerungs- und Software-Updates gegen Cyberangriffe zu schützen. Spätestens ab 2027 machen die neue Maschinenverordnung und der Cyber Resilience Act solche Maßnahmen für Hersteller verpflichtend. IMA Schelling denkt diesen Aspekt schon heute mit.















