Voraussetzungen zum Erfolg
MBSE ist längst nicht mehr nur industrieller Trend. Seit vielen Jahren verfolgen Vorreiter einen entsprechenden Ansatz, darunter die Automobilindustrie, die Luft- und Raumfahrt sowie das Militär. Ging es anfangs noch häufig um komplexe sicherheitsrelevante Applikationen, hat sich das Einsatzgebiet heute erweitert: Produktionsanlagen, Gebäude- und Medizintechnik und sogar Haushaltsgeräte. Dennoch hat jedes Unternehmen unterschiedliche Bedarfe, was wiederum je eigene Voraussetzungen für die Implementierung von MBSE mit sich bringt. Schließlich muss diese digitale Transformation genau auf die jeweiligen Anwendungen zugeschnitten sein. Welche Aspekte der Entwicklung und welche Rollen sind betroffen? Wie weit ist das Unternehmen schon digitalisiert? Wie steht es um die Digitalisierung bei Zulieferern und in der Wertschöpfungskette allgemein?
Den Systemgedanken etablieren
Sind diese Fragen hinreichend beantwortet, braucht es vor allem Investitionen. Und das Management muss unterstützend eingreifen. Denn MBSE ist die kulturelle Transformation eines Unternehmens, den Systemgedanken und die übergreifende Zusammenarbeit im gesamten Entwicklungsprozess zu etablieren – und eventuell darüber hinaus. Das erfordert es, Mitarbeiter und externe Partner schrittweise in die Transformation einzubinden und ihnen immer wieder die Mehrwerte aufzuzeigen.
Normen, Standards, Datenaustausch
Da MBSE immer flächendeckender und über alle Industrien hinweg angewendet wird, hilft ein einheitliches Regelwerk. Normen und Standards sichern die Kontinuität und die Kollaboration zwischen Tools verschiedener Anbieter. Das derzeit beliebteste Hilfsmittel: Systems Modeling Language. Dassault Systèmes unterstützt hier mit den CATIA-Magic-Produkten. Die Modellierungssprache für die Spezifikation von Systemarchitekturen kommt industrieübergreifend zum Einsatz, was weitere Vorteile mitbringt: Standards vereinfachen nicht nur den Datenaustausch im und zwischen Unternehmen – sie erleichtern auch das Recruiting.
















