Rückgang mit Option auf Stabilisierung

Die deutsche Möbelindustrie hat von Januar bis September 2024 einen Umsatz von 12,3Mrd.€ erzielt – ein Rückgang von 8,4% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Besonders betroffen sind das Inlandsgeschäft (-7,7%) und der Export (-9,6%). Der Exportanteil ist leicht auf 33% gesunken. Die größten Einbußen verzeichnete das Segment ‚Sonstige Möbel‘ (-13%), während Polster-, Küchen- und Ladenmöbel ebenfalls rückläufige Zahlen meldeten.

„Das schwierige wirtschaftliche Umfeld, der stockende Wohnungsbau und die Verbraucherunsicherheit belasten die Branche schwer“, erklärt Jan Kurth, Geschäftsführer der Verbände der deutschen Möbelindustrie. Dennoch ist er optimistisch: Im Oktober hatte sich die Auftragslage stabilisiert und das Konsumklima erholt. Im dritten Quartal 2024 war der Umsatzrückgang (-5,5%) daher bereits weniger stark ausgeprägt als in der ersten Jahreshälfte (-9,7%).