
Mit praxisnahen Services und intuitiven Tools will Hettich die Verarbeitungstechnik digitalisieren. Auf der Interzum zeigte der Beschlaghersteller daher, wie moderne Fertigungsunterstützung heute aussehen kann: effizient, flexibel, sofort einsatzbereit. Schwerpunkt des Messeauftritts waren Tools und Hilfen wie QR-Codes, Augmented Reality – und erstmals ein 3D-Druck-Portal mit Druckvorlagen zum Download. Die digitalen Services funktionieren alle nach dem Prinzip ‚Bring Your Own Device‘. Das heißt, Verarbeiter benötigen lediglich ein Smartphone oder Tablet, und schon verfügen sie über Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Justierhilfen oder Schulungsvideos. Damit will das Unternehmen intuitive Unterstützung dort anbieten, wo sie gebraucht wird: an der Maschine oder am Möbel. Das betrifft Tischlerwerkstätten genauso wie industrielle Fertigungsbetriebe: Verarbeiter finden bei Hettich Lösungen dafür, Prozesse zu verbessern, Arbeitsabläufe zu vereinfachen und flexibel auf Veränderungen zu reagieren. Mit dem 3D-Druck-Portal steht dabei eine neue digitale Komponente bereit. Denn zum Start der Interzum standen sogenannte Jigs als kostenlose Druckvorlagen bereit – kleine Werkzeuge und Ankörnlehnen, um schnell und einfach Möbel zu bearbeiten. Zugänglich sind alle Daten über ein Formular. Nach der Online-Anmeldung können Anwender die Daten direkt herunterladen. Besucher des Hettich-Stands erlebten die einzelnen Schritte vom Portal bis zum Druck live. Weitere Ausbaustufen mit individuellen Anpassungen und Schnittstellen zu Produkten sind bereits geplant. Auf der Interzum zeigte das Unternehmen die Lösungen an zwei Maschinen: der AvanFit 300 Advanced, einem Modell für die Montage von Schubkästen, sowie der AvanFit 200 für Tischler. An beiden Stationen war zu sehen, wie moderne digitale Hilfsmittel den Betriebsalltag voranbringen – von der Inbetriebnahme bis zu Montagetipps.
















