Leichtbauprinzip auf viele Zerspanungswerkzeuge übertragbar

Erste Funktionstests mit den Hobelwerkzeugen in Leichtbau zeigen hervorragende Spanabträge über alle Messer und eine vergleichbare Bearbeitungsqualität gegenüber klassischen Standardwerkzeugen. Derzeit konnte maschinenbedingt die Werkzeuge nur mit 12.000U/min getestet werden. Aufgrund der wesentlich geringeren Werkzeugmasse kann nun maschinenseitig die Betriebsdrehzahl und somit die Produktivität gesteigert werden. Das Leichtbauprinzip mit dem mögliche Leistungs-, Einsatz- und Einsparpotenzial ist prinzipiell auf Zerspannungswerkzeuge unterschiedlichster Art und Einsatz übertragbar.

Bereits ausgezeichnete Prototypen

Basierend auf den Ergebnissen des IGF-Vorhabens wurden aus den an den DITF gefertigten CFK-Einzelteilen von Leitz zwei Prototypen aufgebaut. Die DITF und Leitz wurden 2024 in Paris für dieses CFK-Hobelwerkzeug in Extrem-Leichtbauweise mit dem in den Komposit-Anwendungen renommierten Preis JEC Innovation Award in der Kategorie Equipment & Machinery ausgezeichnet. Das CFK-Hobelwerkzeug und die IfW-Hobelwerkzeuge wurden auf der Hannover Messe 2024 beim BMWK-Stand als erfolgreiches Projekt einem breiten Publikum vorgestellt.

Dank an Projektpartner

Das IGF-Forschungsvorhaben wurde mit Unterstützung der Forschungsplattform Holzbearbeitungstechnologie (FPH) über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Unser Dank gilt auch den Projektpartnern: FPH, VDMA, C-Con, CG Tec Carbon und Glasfasertechnik, Dynamore Gesellschaft für FEM Ingenieurdienstleistungen, FKM Walzentechnik Dr. Freudenberg, Holz-Her, Lange + Ritter, Lasso Ingenieurgesellschaft, Leichtbau BW, Leitz, Leuco, Weinig und WingsAndMore.

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