
Die deutsche Möbelindustrie begrüßt die Mitteilung des Weißen Hauses, wonach die neuen Zölle auf Küchen- und Polstermöbel nicht für Einfuhren aus der EU gelten werden. Zumindest bei der Zollhöhe herrsche damit Klarheit, sagt Jan Kurth, Geschäftsführer der Verbände der Deutschen Möbelindustrie. „Wir sehen zwar auch in den 15-Prozent-Zöllen eine Belastung für unsere Branche, erhoffen uns aber Planungssicherheit.“
US-Präsident Donald Trump hatte am 29. September neue Importzölle auf Küchen- und Polstermöbel angekündigt. Ab dem 14. Oktober soll ein Zollsatz von zunächst 25% eingeführt werden. Der Zoll soll zum 1. Januar 2026 auf 30% für Polstermöbel und 50% für Küchenmöbel steigen. Diese Zölle gelten jedoch nicht für Importe aus Wirtschaftsräumen mit bilateralen Handelsabkommen mit den USA. Für die meisten Möbelimporte aus der EU gilt somit weiterhin der Ende Juli vereinbarte Zollsatz von 15%.
Die Vereinigten Staaten waren im vergangenen Jahr mit einem Umsatz von rund 250Mio.€ der zehntgrößte Exportmarkt der deutschen Möbelindustrie.
















