Die USA haben neue Zölle auf Küchen- und Polstermöbel angekündigt, die ab dem 1. Oktober 50 Prozent bzw. 30 Prozent betragen sollen. Präsident Trump begründet dies mit einer Marktüberschwemmung durch ausländische Produkte. Jan Kurth von den Verbänden der Deutschen Möbelindustrie fordert die EU-Kommission auf, dagegen vorzugehen und das bestehende Zollabkommen, das einen Satz von 5,15 Prozent für EU-Importe vorsieht, durchzusetzen. Die neuen Zölle belasten die deutsche Möbelbranche, da sie zusätzliche Kosten auf US-Verbraucher umlegen muss, was ihre Wettbewerbsfähigkeit schmälert. Zwischen Januar und Juli 2025 sanken die Exporte in die USA um 17,4 Prozent auf 26 Millionen Euro, nachdem im Vorjahr ein Wachstum von 13 Prozent auf 50 Millionen Euro verzeichnet wurde.
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Neue US-Zölle auf Möbel
Möbelindustrie fordert EU-Kommission zum Handeln auf
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Die angekündigten neuen US-Zölle auf Küchen- und Polstermöbel nimmt der Verband der Deutschen Möbelindustrie zum Anlass, die EU-Kommission zur Reaktion aufzufordern. – Bild: Verband der Deutschen Möbelindustrie e. V.
Die Vereinigten Staaten haben neue Zölle auf Küchen- und Polstermöbel angekündigt. US-Präsident Donald Trump teilte mit, dass ab 1. Oktober für Küchen ein Zollsatz von 50% gelten soll. Für Polstermöbel ist ein Zuschlag von 30% vorgesehen. Als Grund nennt er unter anderem die „Überschwemmung“ des US-Markts mit Produkten aus anderen Ländern. Jan Kurth, Geschäftsführer der Verbände der Deutschen Möbelindustrie, fordert die EU-Kommission dazu auf, auf die neuen Zölle zu reagieren. Er verweist auf das Zollabkommen, das für EU-Importe in die USA einen Satz von 15% vorsieht. Die Kommission müsse nun dafür sorgen, dass diese Vereinbarung eingehalten wird.
Nach Angaben des Verbands entstehen der deutschen Möbelbranche durch diese Politik erhebliche Nachteile. Kurth erklärt, die deutschen Hersteller müssen die zusätzlichen Kosten an US-Verbraucher weitergeben. Das schade der Wettbewerbsfähigkeit. Von Januar bis Juli 2025 sanken die Lieferungen in die USA um 17,4% auf rund 26Mio.€. Im Vorjahr war ein Zuwachs von 13% auf 50Mio.€ verzeichnet worden.
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