Mehr Zeit für das Handwerk

Mittlerweile sind die Roboter unverzichtbare Produktionshelfer in dem Betrieb, der jährlich 1.000 Tische und 9.000 Stühle herstellt. Neben der verlässlich hohen Prozessgenauigkeit, der Zeitersparnis und der gesteigerten Flexibilität haben auch die Mitarbeiter etwas von ihren beiden automatisierten Kollegen. Schließlich nehmen ihnen die Cobots die Einlage und die Entnahme ab. Das Ergebnis: Hussl hat sein Team entlastet, das seine Kreativität an anderer Stelle einbringt. „Uns bleibt jetzt mehr Zeit für das eigentliche Tischlerhandwerk“, drückt es Hansjörg Moser aus, ein Schreiner aus dem Hussl-Team. „Und nebenbei macht es Spaß, einen Roboter zu programmieren.“ Huss selbst freut sich auf die Zukunft seines Unternehmens: „Mittelfristig werden wir mit dieser Technologie auch neuartige Produkte entwickeln können.“ Wer weiß, welche Räume die österreichische Qualitätsarbeit demnächst schmücken?

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