„Das macht sie mir fünf interpolierende Achsen und Endlosrotation der C- und B-Achse, und wird dabei von einem seitlichen Magazin mit zwölf und einem mitfahrenden dreizehnfachen Revolverwechsler unterstützt, die weitreichende Bearbeitungsmöglichkeiten ermöglichen. Mit Blick auf die Massivholzverarbeitung – wie bei unserem Orgelbauer – stellt das in je zwei Arbeits- und Spannbereiche unterteile Vakuumsystem eine Leistung von 250m³/h bereit“, ergänzt sein ehemaliger Kollege Schaefer und hebt damit die starken Vorteile der Spitzentechnologie der weltweit am meisten verkauften Bearbeitungszentren hervor. Eine gute Wahl, wie der Showroom-Manager findet, der natürlich hocherfreut gewesen ist, als er hörte, dass sein Lehrbetrieb für den anspruchsvollen Orgelbau auf die Maschinen aus Pesaro setzt und wer als Geschäftsführer dort den Taktstock schwingt.
Einfach, gut
Alles im allem eine große Erleichterung für die Orgelbau Werkstätten, wie der Geschäftsführer befindet. „Wir brauchen beispielsweise für manche Arbeiten nur noch einen Fräser und keine zwölf unterschiedlichen Bohrer mehr, insgesamt viel weniger Werkzeug und werden durch die leistungsstarke Rover A ca. 30% Zeit und damit auch viel Geld einsparen. Mal sehen, was sonst noch so alles mit ihr geht.“
„Die extrem kompakte Maschine lässt sich optimal in das jeweilige Produktionsgefüge einbinden und ermöglicht den Bedienern den Zugang von allen Seiten – unter absolut sicheren und ergonomisch sinnvoll gestalteten Bedingungen.“ Stephan Jessing weiß, wovon er spricht: Der musikalisch versierte Gebietsverkaufsleiter von Biesse ist vom Fach und verfügt über viel praktische und theoretische Erfahrung als Tischler, Klavierbauer und Restaurator. „Für jede Art der Bearbeitung stehen je nach Konfiguration der Maschine bis zu 45 Werkzeuge in den Magazinen zur Verfügung, die automatisch von der Hauptspindel geladen werden und so unproduktive Zeiten durch eine schnelle Neubestückung eliminieren.“ Der VCMC-HZ spannt Werkstücke seitlich. Sein beidseitiger Anschlag senkt Rüstzeiten und steigert die Leistung. Vier Spannhöhen und die Wahl zwischen Druckluft oder Mechanik garantieren Anwendern maximale Flexibilität. ‣ weiterlesen
Mehr Platz auf Konsolentischen
Stimmiges Gesamtpaket
Biesse hat das benutzerfreundliche Bearbeitungszentrum mit vielen Komponenten aus dem High-End-Bereich ausgestattet, wie Jessing zu berichten weiß: „Der neue Bohrkopf BHZ 29 2L ist mit einer automatischen Schmierung und einer hoch effizienten stabilen Absaughaube für eine extrem sauberere Umgebung ausgestattet. Ein Kühlsystem verringert die Wärmeausdehnung des Bohrkopfes und gewährleistet so höchste Zuverlässigkeit und Präzision. Dafür sorgen auch die Frässpindeln, Bohrköpfe und Aggregate, die speziell für uns von HSD entworfen und hergestellt worden sind.“
Die mit einer Elektrospindel mit bis zu 16,5kW Leistung und vier Keramiklagern ausgestattete Arbeitseinheit mit fünf interpolierenden Achsen und kontinuierlicher Drehung der C- und B-Achse um 360° ermöglicht die Bearbeitung von Werkstücken mit komplexen Formen und garantiert dabei Feinbearbeitungsqualität, Präzision und dauerhafte Zuverlässigkeit. Mit den Vakuum-Aufspannsystemen lässt sich der Arbeitsbereich einfach, schnell und sicher mit Werkstücken jeder Form und Größe bestücken. Verschiedene Positionierungssysteme sorgen dafür, dass die Spannsysteme in Windeseile genau dort sind, wo sie sein sollen – automatisch oder manuell.
Ein Tisch oder zwei? Das CFT-System weiß Rat
Durch das neue und von Biesse selber entwickelte CFT-System sind der Bearbeitung unterschiedlichster Arbeitsaufträge fast keine Grenzen mehr gesetzt. Der Wechsel von einer Maschine mit Konsolentisch auf eine mit durchgehendem Tisch geht dank der Module mit Schnellkupplung rasant vonstatten und ermöglicht auch Bearbeitungsprozesse wie Nesting und Folding mit dünnen Platten und viele mehr.















