
Marles ist europaweit bekannt für Holzgebäude: Die Ein- und Mehrfamilienhäuser sowie die Gewerbegebäude vereinen Nachhaltigkeit und Energieeffizienz und sind schnell gebaut. Dafür stellt das Unternehmen alle vorgefertigten Elemente in den eigenen Produktionsstätten her, wozu auch der Standort Lovrenc im Bachergebirge gehört. Bisher lagerte man die benötigten Konstruktionshölzer in Form von 2,5 bis 13m langen Bündeln auf Betonblöcken im Außenbereich, ein abnehmbares Dach schützte sie vor der Witterung. Diese Lagerform beanspruchte allerdings viel Platz und erschwerte den schnellen Zugriff auf einzelne Balken. Zudem wurden immer wieder Hölzer beschädigt.
Zehn Kragarmregale für mehr Kapazität
Daher hat sich der Fertighaushersteller dazu entschieden, das bisherige Lager durch zehn Zeilen Kragarmregale von Ohra zu ersetzen. Die Regale mit rund 6m Ständerhöhe ermöglichen es, Holzpakete auf vier Ebenen zu lagern – und bieten damit mehr Lagerkapazität auf derselben Fläche. Zudem ist ein direkter Zugriff auf jeden Artikel möglich. Ein integriertes, 1,5m tiefes Dach schützt das eingelagerte Holz vor dem Wetter, während die Regale selbst feuerverzinkt sind. Der VCMC-HZ spannt Werkstücke seitlich. Sein beidseitiger Anschlag senkt Rüstzeiten und steigert die Leistung. Vier Spannhöhen und die Wahl zwischen Druckluft oder Mechanik garantieren Anwendern maximale Flexibilität. ‣ weiterlesen
Mehr Platz auf Konsolentischen
Gemeinsam gegen Windlast, Schneelast und Gefälle
Die größte Herausforderung bestand in der Statik: Die Regale müssen nicht nur den witterungsbedingt hohen Lasten standhalten, die im Bachergebirge auftreten können, sondern auch an das dreiprozentige Gefälle des Geländes angepasst sein. Dabei teilten sich die Teams von Ohra und Marles die statischen Berechnungen: Während Ohra die Statik der Stahlkonstruktion für die Trag-, Wind- und Schneelasten auslegte, entwarf und baute Marles geeignete Betonfundamente.
In drei Monaten zur Inbetriebnahme
Marles ist vor allem von der Flexibilität von Ohra in dem Projekt überzeugt. Selbst in der Produktionsphase konnte die Regalanlage noch geändert werden, ohne die Inbetriebnahme verschieben zu müssen. Die gesamte Projektlaufzeit vom Auftrag bis zur Fertigstellung betrug lediglich drei Monate. Während dieser Zeit informierte Ohra Marles täglich über den Fortschritt. „Vom ersten Kontakt bis zur Abahme lief alles nahtlos“, fasst Jani Škorjanc, Projektleiter bei Marles zusammen.















