Ruckzuck zum Gebäude

 Bau- und Fassadenelemente so weit vorzufertigen, dass Bauherren mit kurzer Bauzeit rechnen können: Diesen Trend unterstützen die Holzwerke Ladenburger.
Bau- und Fassadenelemente so weit vorzufertigen, dass Bauherren mit kurzer Bauzeit rechnen können: Diesen Trend unterstützen die Holzwerke Ladenburger. Bild: Holzwerke Ladenburger GmbH & Co.KG

Bau- und Fassadenelemente so weit vorfertigen, dass Bauherren mit kurzer Bauzeit rechnen können: Das macht den seriellen und modularen Holzbau aus. Ladenburger Holzwerke unterstützt diesen Trend mit hohem Vorfertigungsgrad seiner Holzfassaden. Das Unternehmen schneidet geschosshohe Fassadenprofile bereits im Werk millimetergenau zu, versieht sie mit einer Tropfkante und farbbeschichtet auf allen sechs Seiten. Das Ergebnis beschleunigt die Montage der Fassade spürbar. „Aktuell kommt diese Bauform vor allem bei öffentlichen Bauten zum Einsatz“, weiß Ladenburger-Geschäftsführer Markus Hauber. Eine Ausnahme: Der Neubau eines Seniorenheims, den das Unternehmen mit einer vorgefertigten Fassade unterstützt hat.

  Auf der Messe Bau in München zeigte MrHandwerk, wie man mit gekonnten Handgriffen eine Holzfassade auf eine Aluminiumkonstruktion schraubt.
Auf der Messe Bau in München zeigte MrHandwerk, wie man mit gekonnten Handgriffen eine Holzfassade auf eine Aluminiumkonstruktion schraubt.Bild: Holzwerke Ladenburger GmbH & Co.KG

Dreimal schneller montiert

Seinen Ursprung hat das serielle Bauen bei Walter Gropius. Der Bauhaus-Gründer trieb die Industrialisierung des Hausbaus voran. Diese Idee nimmt Ladenburger zeitgemäß auf. „Indem wir die Holzfassaden in unseren Werken so weit wie möglich vorfertigen, beschleunigen wir auch die Abläufe auf den Baustellen“, sagt Hauber. „Zugleich sinkt bei unseren Partnern der Aufwand für Lagerung und Zuschnitt, weil wir alle Fassadenprofile passgenau und zeitgerecht direkt auf die Baustelle liefern.“ Sein Unternehmen bietet diese Profile aus unterschiedlichen Hölzer wie heimischer und nordischer Fichte, Weißtanne und heimischer Lärche. Bei den Kunden kommt dieser Service gut an. „In einem Drittel der Zeit verbauen wir die gleiche Fläche“, berichtet Chris Ebers, Geschäftsführer von Holzbau Leipziger Land und Kunde von Ladenburger. „Dadurch sparen wir erheblich Zeit bei Transport und Montage.“

Veröffentlichung nur mit Honorarvereinbarung
Veröffentlichung nur mit HonorarvereinbarungBild: Holzwerke Ladenburger GmbH & Co.KG

Voraussetzung: Exakte Stückliste

„Für unser Produkt eignen sich alle Baustellen mit vielen wiederkehrenden Elementen“, erläutert Hauber. Können Bauherr und Architekt eine exakte Stückliste liefern, noch bevor der Gebäudebau überhaupt begonnen hat, kümmern sich die Ladenburger-Mitarbeiter um den millimetergenauen Zuschnitt der Bretter. Die Bretter werden dann zum richtigen Zeitpunkt an den richtigen Ort auf der Baustelle geliefert. Das birgt weitere Vorteile, denn der Kunde bekommt die Rechnung erst, wenn die Lieferung erfolgt. Damit sinkt auch die Kapitalbindung. Kunden bekommen die Fassadenprofile paketweise und auf Länge gekappt direkt auf die Baustelle und können sie sofort verbauen. „Auf diese Weise erhöht man gleichzeitig die Drehzahl des Materials“, sagt Hauber. Wichtig ist und bleibt: Das Gebäude muss sich für diese Form des seriellen Bauens eignen. Im Vorfeld muss klar sein, wie die Laibungen gemacht werden sollen und wie die Anschlüsse an Fenster, Fensterbleche und Türen aussehen sollen. „Ist dann noch die Stückliste auf den Punkt geplant, ist eine schmucke Fassade mit dem Naturbaustoff Holz eine gute Alternative zu Putz und Klinker.“

Präzise geplant für die Umwelt

Denn die für den Bau notwendigen Elemente werden präzise geplant, hergestellt und vor Ort nur noch zusammengefügt. Das reduziert viele Arbeiten auf der Baustelle. Auch ökologische Aspekte spielen beim seriellen Bauen zunehmend eine Rolle: Durch den Einsatz nachhaltiger Materialien wie Holz ergeben sich Energieeffizienz, CO2-Reduktionen und ein gutes Raumklima. „Außerdem wird auf der Straße nur noch das Material transportiert, was auch auf der Baustelle verbaut wird“, ergänzt Hauber. Bei einem Zuschnitt auf Baustelle dagegen müsse der Handwerker ein Abfall- und Entsorgungskonzept erstellen.

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