Baukrise und EU-Verordnung fordern Holzindustrie heraus

v.l.n.r.: DeSH-Hauptgeschäftsführer Lars Schmidt, Präsident Dr. Stephan Lang und Geschäftsführerin Julia Möbus
v.l.n.r.: DeSH-Hauptgeschäftsführer Lars Schmidt, Präsident Dr. Stephan Lang und Geschäftsführerin Julia MöbusBild: Deutsche Säge- und Holzindustrie e.V.

Der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband (DeSH) hat die Ergebnisse einer Umfrage unter seinen Mitgliedsunternehmen vorgestellt. Ergebnis: Die schwache Konjunktur und die Baukrise belasten die Branche stark. Rund 75% der 105 Befragten sehen in der Baukonjunktur die größte Herausforderung, 40% verzeichnen eine schlechte Geschäftslage. Zudem sehen die Mitglieder die EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) kritisch: 94% der Unternehmen sehen sich außerstande, die Vorgaben aus Brüssel rechtzeitig umzusetzen. Die EUDR stelle einen hohen bürokratischen Aufwand dar. DeSH-Präsident Dr. Stephan Lang fordert die Politik auf, schnell zu handeln, um die Branche zu unterstützen und einen klimafreundlichen Wandel voranzutreiben.