Hochregallager auf drei Ebenen
Dreh- und Angelpunkt: ein vollautomatisches Hochregallager von LTW Intralogistics mit drei Gassen auf drei Ebenen. In jeder Gasse gibt es je einen Ein- und Auslagerstich zum Lager. Hier finden sich Eurodekorplatten und Imprägnatpapiere. Auf den drei Ebenen werden die Stapel ein- bzw. ausgelagert, strukturiert nach folgenden Prinzipien:
- Ebene 0,00m – als Notbetrieb mit Rollenbahnen
- Ebene 7,20m – reguläre Ein- und Auslagerung mittels Rollenbahnen
- Ebene 9,85m – Bereitstellung der Ware über fahrbare Plattformen für die Kommissionierung
Der vertikale Materialfluss innerhalb des Lagers läuft über eine kundenseitig bereitgestellte Hubstation. Sie transportiert die Stapel von der untersten Ebene nach oben. Der VCMC-HZ spannt Werkstücke seitlich. Sein beidseitiger Anschlag senkt Rüstzeiten und steigert die Leistung. Vier Spannhöhen und die Wahl zwischen Druckluft oder Mechanik garantieren Anwendern maximale Flexibilität. ‣ weiterlesen
Mehr Platz auf Konsolentischen
Stapel intelligent verpackt
Sobald die Ware kommissioniert ist, übernimmt die Verpackungseinheit. Automatisierte Prozesse bereiten jeden Stapel für den Transport vor. „Wir wollten ein System einsetzen, das nicht nur schnell, sondern auch genau arbeitet“, erklärt Horngacher. „Unsere Kunden erwarten eine fehlerfreie Lieferung – und das können wir jetzt garantieren.“ Die Lösung von IMA Schelling umfasst eine automatische Umreifungsanlage mit automatisierter Kantholzeinbindung oben am Stapel. Roboter handhaben die Kanthölzer. Ein weiterer Roboter legt einen Karton auf den fertigen Plattenstapel, um ihn vor Transportschäden zu schützen. Zuletzt bringt ein Etikettierroboter den Packzettel an. „Was wir früher mühsam händisch erledigt haben, passiert jetzt vollautomatisch“, sagt Horngacher. „Gleichzeitig haben sich Fehleranfälligkeit und Stückgenauigkeit merklich verbessert.“
Schneller weniger Fehler
Mit dem neuen Lager ist Egger für die Zukunft gerüstet. Mithilfe der automatisierten Prozesse sind Aufträge schneller bearbeitet, Lieferzeiten verkürzt und Kommissionierungen fehlerfrei. Horngacher bringt es auf den Punkt: „Wir profitieren von einer lückenlosen Rückverfolgbarkeit, einer höheren Bestandsgenauigkeit – und damit auch einer gesteigerten Lieferfähigkeit.“ Mit IMA Schelling arbeitet Egger bereits seit über einem Jahrzehnt zusammen. Auch aus deren Sicht ist das Projekt ein Erfolg, wie Hinterholzer zusammenfasst: „Mit dem Lager bei Egger zeigen wir, wie moderne Automatisierung die Logistik nachhaltig verbessern kann.“















