
Wissenschaftler des Fraunhofer WKI haben gemeinsam mit Industriepartnern Humine als Bindemittel für Holzwerkstoffe getestet. Dabei handelt es sich um ein Nebenprodukt der Polyethylenfuranoat-Produktion. Ohne chemische Modifikation und mit passenden Härtnern und Additiven konnte man Sperrholz und Spanplatten herstellen. Besonders die niedermolekulare Fraktion der Humine zeigt gute Ergebnisse. Die Verarbeitung war mit herkömmlichen Anlagen möglich, und Humin-gebundene Werkstoffe ließen sich wie gewohnt bearbeiten. Außerdem verbessern Humine die Haltbarkeit von Holz und reduzieren das Quellverhalten.
















