Ist die Wahl der Fensterfalzlüfter beliebig oder gibt es da Unterschiede?
Es gibt tatsächlich Unterschiede – verschiedene Systeme für unterschiedliche Anforderungen der Luftaustauschraten. Aus der Erfahrung heraus greift man aber letztlich auf ein, zwei Systeme standardmäßig immer wieder zurück. Das lässt sich gut in den Stammdaten und Verkaufsgesprächen widerspiegeln.
Auf welche greift Terhalle regelmäßig zurück?

Bei uns sind das im Holzfensterbereich die verschiedenen Lösungen von Regel-air, die projektspezifisch angepasst werden.
Beim Holzfenster wird der Platz für den Fensterfalzlüfter von Werk aus eingefräst, damit er unsichtbar bleibt. Gibt es Kunden, die das Einfräsen ablehnen?
Nein. Der Kunde wird ja im Vorfeld mit der Beratung über diese Funktion aufgeklärt. Zumal der Nutzen viel höher ist als der optische Nachteil, der selbst bei geöffnetem Fenster kaum sichtbar ist, da es die Lüfter in verschiedenen Farben gibt und sie sich so optisch kaum abheben.
Das Nachrüsten eines Fensterfalzlüfters am Holzfenster funktioniert aber auch?
Das ist auch möglich, allerdings mit einem gewissen Aufwand. Auch individuelle Lösungen wurden bereits mit Regel-air besprochen und geprüft, damit der Aufwand gering bleibt.
Wenn aber ein Fensterfalzlüfter für regelmäßigen Luftaustausch sorgt, kommt dann im Winter nicht die eiskalte Luft von draußen ins warme Innere?
Das ist ein Irrglaube. Ziel ist ja, die erhöhte Feuchtigkeit im Raum zu reduzieren. Durch den Feuchtigkeitsausgleich geht keine Heizenergie verloren. Die einströmende Luft tritt oberhalb der Kopfhöhe ein – dadurch nimmt man übrigens auch keinen Luftzug mehr wahr. Zum anderen sorgt die reduzierte Luftfeuchtigkeit für niedrigere Heizkosten, denn je mehr Feuchtigkeit in der Luft ist, desto mehr Energie zum Erwärmen ist nötig. So kann der Einsatz von Fensterfalzlüftern nicht nur für ein gesundes Raumklima sorgen, sondern auch beim Reduzieren der Heizkosten unterstützen.
















