Bei Lack und Farbnebel

 Spritzwände saugen nicht nur Farbnebel ab, sondern auch Lösemitteldämpfe.
Spritzwände saugen nicht nur Farbnebel ab, sondern auch Lösemitteldämpfe.Bild: Schuko H. Schulte-Südhoff GmbH

Farbnebel absaugen, Platz sparen, flexibel bleiben – drei Spritzwände von Schuko treten gegen diese Anforderungen an. Die Farbnebel-Absaugwände FarbMax, SuperMax und FarbMeister lassen sich direkt an der Wand aufstellen und unterscheiden sich durch Größe und Ausstattung. FarbMax ist das kleinste Modell mit einer Filterfläche von 2,0 Quadratmetern. Er eignet sich für kleinere Werkstätten und kann bei Bedarf mit Rollen mobil gemacht werden. SuperMax bietet mit 3,2 Quadratmetern eine größere Prallfläche. Eine angeschlossene Wasserwanne hält nicht-erfasste Farbpartikel zurück, was den Boden vor Schmutz schützt. Erweiterungselemente können die Fläche zusätzlich vergrößern. Für größere Werkstücke ist FarbMeister gedacht. Seine Filterfläche beträgt 7,2 Quadratmeter. Wahlweise ist diese Spritzwand mit einer Prallfläche aus Kartonfiltermatten oder Metalllamellen ausgestattet – je nach Anwendung.

Drei Stufen zur sauberen Luft

Die drei Baugrößen saugen nicht nur Farbnebel ab, sondern auch Lösemitteldämpfe. Ein Ventilator saugt beides gleichmäßig an. Die Filterung erfolgt in drei Stufen: Zunächst trifft der Farbnebel auf eine Kartonfiltermatte, in deren Speichertaschen sich Partikel absetzen und aushärten. Es folgen ein Glasfaservlies und ein Feinfilter, die weitere Partikel aus der Luft entfernen. In allen Geräten sind VHC-Kartonfilter eingesetzt. Sie speichern zusätzlich bis zu 50 Prozent Farbe und sorgen für lange Standzeiten. Die dreistufige Filterung schützt Gesundheit und Umwelt, da sie einen hohen Abscheidegrad erreicht. Ein Abluftsystem bläst die gereinigte Luft durch Wand oder Decke ins Freie. Weil beim Absaugen ein Unterdruck im Raum entsteht, muss ausreichend Frischluft zugeführt werden. Bei Bedarf lassen sich Zuluftanlagen mit Wärmetauscher integrieren. Sie nutzen die Wärme der Abluft, um die zugeführte Frischluft vorzuwärmen, was Heizkosten sparen kann.