
Die Tischfräsen T12 und T27 von Martin zeigen sich jetzt im neuen, papyrusweißen Design – wie alle Maschinen von Martin. Hinzu kommt ein Plus an Technik: Beide Modelle sind mit einer einheitlichen 10,1-Zoll-Touchscreen-Steuerung ausgestattet. Diese neue Steuerung führt den Nutzer mit klarer Logik, senkt damit Rüstzeiten und beschleunigt so den Alltag.
1.000 Werkzeuge verwaltet
Jeder Rüstvorgang verlangt Genauigkeit: Das Werkzeug muss exakt dort stehen, wo es für den Arbeitsschritt gebraucht wird. Mit senkrechter Spindel ist das noch einfach. Mit geschwenkter Spindel wird das schnell zur kniffligen Aufgabe. Außer bei den Martin-Fräsen: Die Steuerung verwaltet bis zu 1.000 Werkzeuge in einer übersichtlichen Datenbank. Für jedes Werkzeug lassen sich bis zu drei Referenzen festlegen. Dabei wird die Lage stets in Bezug auf Tischebene und Fräsanschlag angezeigt – egal ob geschwenkt oder gerade. Höhe, Tiefe und je nach Modell auch Winkel genügen als Eingabe. Den Rest übernimmt die Maschine.

Wiederholbar und flexibel
Einmal vorgenommene Einstellungen lassen sich leicht speichern und sind jederzeit abrufbar. Doch die wahre Stärke der Fräsen liegt nicht nur in der Wiederholbarkeit. Sie liegt auch in der schnellen und flexiblen Rüstung individueller Fräsarbeiten – ganz ohne Programmierung. Je nach Typ und Ausstattung steuert und überwacht die Steuerung auch die elektrisch verstellbaren Tischringe, die Tiefenposition der Einlaufbacke und die Höhenstellung des Vorschubs. „Die erste Einstellung sitzt. Das bringt den Nutzen unserer Tischfräsen auf den Punkt“, sagt Michael Mühldorfer, Marketingleiter bei Martin. „Unsere Kunden müssen täglich komplexe Arbeiten in kurzer Zeit und mit hoher Genauigkeit erledigen. Die Lösung: eine intelligente, leicht zu bedienende Steuerung, die die Technik der Maschine voll ausschöpft.“ Der VCMC-HZ spannt Werkstücke seitlich. Sein beidseitiger Anschlag senkt Rüstzeiten und steigert die Leistung. Vier Spannhöhen und die Wahl zwischen Druckluft oder Mechanik garantieren Anwendern maximale Flexibilität. ‣ weiterlesen
Mehr Platz auf Konsolentischen

Fräsanschlag fürs Genaue
Die Steuerung fällt ins Auge, der Fräsanschlag glänzt im Verborgenen. Dank beidseitiger Führung erreicht er Wiederholgenauigkeiten von ±0,025 Millimeter. Selbst wenn der Anschlag etwa für Bogenfräsungen in Sekunden vom Tisch genommen wurde, ist beim Rückbau kein aufwändiges Referenzieren nötig. Das stellen robuste mechanische Passungen sicher. Die Wiederholgenauigkeit gilt auch für Fräshöhe und -winkel (± 0,005 Grad). So lassen sich auch Konterarbeiten leicht und genau ausführen.
Elektrische Tischringe
Für die T27 bietet Martin elektrisch einstellbare Tischringe an. Mit ihrer stufenlosen Verstellbarkeit von 70 bis 250 Millimeter Öffnung senken sie den Rüstaufwand spürbar. Den Spalt zwischen Tisch und Werkzeug zu schließen, ist bei Schwenkfräsen ein heikler Schritt – hier aber sekundenschnell erledigt. Der Anwender muss keine Einlageringe oder -schieber mehr tauschen. Und doch liegt das Werkstück stets bestmöglich auf, auch wenn es klein ist.

Am besten handwerklich
Zielgruppe der Tischfräsen sind Betriebe, die flexibel, vielseitig und qualitativ hochwertig fertigen – also handwerklich im besten Sinn. Ob kleiner Dreimannbetrieb, der die Maschine für alle Arbeiten nutzt, oder großer Möbelfabrikant, der mit ihr sein Bearbeitungszentrum ergänzt: Die Maschine passt sich an. „Durch unsere Steuerung lassen sich die vielen mechanischen Leckerbissen der Maschine nützlich einsetzen“, sagt Mühldorfer. „Dazu kommt die Möglichkeit, die Maschine passgenau auf die Anforderungen des Kunden abzustimmen. Damit sind unsere Tischfräsen die richtige Wahl für Betriebe, in denen es auf Tempo, Vielseitigkeit, Präzision und Verlässlichkeit ankommt.“















