
Der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband (DeSH) fordert eine einjährige Verschiebung der EUDR für alle Unternehmen. Nach Angaben des Verbands drohen ohne diese Verschiebung ab Jahresende wirtschaftliche und organisatorische Probleme entlang der Wertschöpfungskette Holz. DeSH-Geschäftsführerin Julia Möbus erklärte, der aktuelle Vorschlag der EU-Kommission führe zu mehr bürokratischem Aufwand. Zwar unterstütze man das Ziel, jedoch gefährdeten die Neuerungen die europäische Holzindustrie. Unternehmen müssten künftig teils mehrere tausend Nummern pro Lieferung an ihre Kunden weitergeben. Die geplante Verschiebung für Kleinst- und Kleinunternehmen könne den Wettbewerb verzerren. Der DeSH fordert deshalb, dass sich Deutschland auf EU-Ebene für eine Verschiebung bis 2027 für alle Unternehmen einsetzt.
















