Die EU-Kommission plant, die Entwaldungsverordnung um ein Jahr zu verschieben, um sie praxisnäher zu gestalten. Der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband unterstützt diese Entscheidung, da die aktuelle Verordnung als nicht umsetzbar gilt und die Waldschutz-Ziele verfehlt. DSAP-Präsident Dr. Stefan Lang fordert eine Reduzierung der Bürokratie in Ländern ohne Entwaldung und betont, die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie müsse gewahrt bleiben. Anpassungen der Verordnung sollen zum Klimaschutz beitragen und die Wertschöpfung steigern.
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Fristverlängerung für Entwaldungsverordnung
EUDR-Verschiebung erhält Zustimmung von Industrie
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Eine erneute Verlängerung der EUDR-Frist kann laut DeSH die Praxistauglich der Verordnung fördern. – Bild: Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V.
Die EU-Kommission plant eine Verschiebung der Entwaldungsverordnung um ein weiteres Jahr. Diese Verlängerung soll Zeit schaffen, die Verordnung praxisnäher zu gestalten. Der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband begrüßt den Vorschlag. DeSH-Präsident Dr. Stephan Lang erklärt: „Die Entscheidung war überfällig und die Verschiebung der einzig richtige Weg.“ Nach Ansicht des Verbands sei die EUDR in ihrer jetzigen Form weder umsetzbar noch geeignet, die Ziele beim weltweiten Waldschutz zu erreichen.
Dr. Lang betont zudem, Menschen für die Neuausrichtung zu nutzen. Ziel müsse sein, unnötige Bürokratie in Ländern ohne Entwaldung zu vermeiden und die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie zu sichern. Erst eine angepasste Verordnung könne zum Klimaschutz und zur Wertschöpfung beitragen.
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