So gelingt Burnt-Wood-Optik

ADLER BurntWood Flaeche Kohle
Neben der Kohleoptik ist auch eine silbriggraue Ascheoptik möglich. – Bild: Adler Deutschland GmbH

Adler hat einen Oberflächeneffekt entwickelt, der die Optik von verkohltem Holz nachbildet. Der Effekt eignet sich für Nadelhölzer und für Anwendungen wie Wanddekore, Möbelfronten und Designelemente.

Vorbereitung und Grundierung

Vorab bearbeitet man die Oberfläche mit einer Metallzopfbürste und bürstet anschließend mit einer Anderlonbürste nach. So entsteht eine markante Struktur. Quer zur Faserrichtung glättet man die Holzfasern dann mit einem Schleifschwamm der Körnung 220. Danach entfernt man den Schleifstaub. Als Grundierung trägt man den Klarlack Aduro Legnopur G10 auf.

Farblack und Rissstruktur

Nach mindestens zwei Stunden Trocknen und leichtem Zwischenschliff mit Körnung 220 folgt der schwarze Farblack Pigmopur G50. Nach einer weiteren Stunde Trocknen trägt man den Aduro-Crackle-Effekt auf. Der 2K-Speziallack bildet beim Trocknen Risse aus. Eine Auftragsmenge von etwa 80 Gramm pro Quadratmeter ergibt feinere Risse, bei etwa 120 Gramm fallen sie stärker aus. Anschließend muss die Fläche über Nacht trocknen.

Asche- und Kohlevariante

Für eine silbriggraue Ascheoptik verdünnt man die schwarze Effektpatina Arova Dirty-Effect mit Wasser und tupft sie mit einem Schwamm oder Tuch auf. Auftragsmenge und Tupfmuster beeinflussen dabei die Gestaltung. Für die Kohlevariante lackiert man die getrocknete Fläche zunächst erneut mit schwarzem Pigmopur G50. Nach einer weiteren Trocknung über Nacht mischt man Arova Dirty-Effect aus weißer und schwarzer Patina im Verhältnis 1:1 und trägt sie vollflächig auf. Nach dem Trocknen trägt man die Patina mit einem sauberen Tuch teilweise ab, bis zur gewünschten Tiefenwirkung.

Abschließender Schutz

Als letzte Schicht trägt man erneut Aduro Legnopur im matten Glanzgrad G10 auf. Das dient dem Schutz der Oberfläche. Der Aufbau ermöglicht Varianten mit verschiedenen Strukturen und Farbschattierungen.