
Egger hat im Geschäftsjahr 2024/25 einen Umsatz von rund 4,13Mrd.€ erwirtschaftet. Das EBITDA stieg im Vergleich zum Vorjahr um knapp 10% auf 541,3Mio.€. Die EBITDA-Marge erhöhte sich um 13,1%, die Eigenkapitalquote lag mit 42,8% weiterhin auf hohem Niveau. Das Unternehmen mit Sitz in St. Johann in Tirol berichtet trotz eines schwachen wirtschaftlichen Umfelds von einem insgesamt stabilen Jahresverlauf.
Egger zufolge war das Geschäftsjahr durch schwache Baukonjunktur und wirtschaftliche Unsicherheit geprägt. Besonders in West- und Mitteleuropa wirkte sich die Lage auf die Nachfrage aus. In Osteuropa und Asien entwickelte sich das Geschäft hingegen positiv. Insgesamt produzierte Egger im vergangenen Jahr 10,8Mio.m³ Holzwerkstoffe und Schnittholz.
Das Unternehmen investierte 435Mio.€, unter anderem in den Ausbau bestehender Standorte und in Nachhaltigkeitsprojekte. Das derzeit größte Einzelprojekt ist die Erweiterung des Werks in Markt Bibart, wo mehr als 200Mio.€ investiert werden. Die erste Ausbaustufe der Recyclingholz-Aufbereitungsanlage soll demnächst in Betrieb gehen.
Im Rahmen seiner Klimastrategie strebt Egger bis 2050 Net-Zero-Emissionen an. Im Berichtsjahr stammen 71% der eingesetzten Energie aus erneuerbaren Quellen. Bereits jetzt stammen 66% des eingesetzten Holzes aus Recycling oder Nebenprodukten der Sägeindustrie.
Für das Geschäftsjahr 2025/26 rechnet das Unternehmen mit einer weiterhin schwachen Konjunktur und zurückhaltender Nachfrage im Bausektor. Erste Anzeichen einer wirtschaftlichen Stabilisierung seien jedoch erkennbar.
















