Werkstoff sorgt für neue Normalien

Auch für Fibro ist die Zusammenarbeit mit Max Q besonders. Denn da das Stanzen für den Werkstoff Holz so ungewöhnlich ist, kann der Haßmersheimer Normalienersteller nicht in dem gewohnten Maß auf seine Erfahrungen zurückgreifen. „Wir mussten einen speziellen Weg gehen, weil die Stanznadeln zunächst zu spitz für die Anwendung waren“, berichtet Matthias Jörg, technischer Berater im Fibro-Außendienst. Daraufhin haben die Ingenieure die Geometrie angepasst. „Außerdem sind die Standzeiten höher als früher, und wir haben eine höhere Qualität erreicht“, sagt Ingo Lüderitz. Über die Jahre ist auf diese Weise eine erfolgreiche Partnerschaft entstanden, in der die beiden Unternehmen viele Werkstoffe für die Beschichtung und die Perforation getestet haben – darunter PVC, Vinyl, Linoleum und Papier. „Unser Unternehmen ist zwar kleiner als Fibro“, fasst Ingo Lüderitz zusammen, „dennoch ist es immer eine Partnerschaft auf Augenhöhe.“

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