Qualität, Effizienz, Wiederholgenauigkeit

Zu der hohen Bearbeitungsqualität kommen weitere Vorteile hinzu. Darunter die Effizienz durch die Bearbeitung im Durchlauf sowie eine hohe Wiederholgenauigkeit. Das zahlt sich gerade in der Serienfertigung der Möbelherstellung aus. Allerdings können die Universalbearbeitungsaggregate auch in kleineren Serien eingesetzt werden. „Bei einer Losgröße-1-Fertigung sind die Vorarbeiten etwas aufwendiger“, erklärt Reddig, „aber auch das ist machbar.“ Produktionssicher werden die Steuerungen der Aggregate in die SPS der Maschine eingebunden. Die Aggregate eignen sich für Vorschubgeschwindigkeiten von bis zu 40m/min. Was Werkstückgrößen und -zahlen angeht, sind sie an praktisch alle verlangten Werte anpassbar: „Wir entwickeln die Aggregate individuell als Maßanfertigung für den jeweils konkreten Fall.“

Auch für die Nachbearbeitung geeignet

In die Baureihe der Universalbearbeitungsaggregate hat IMA Schelling auch das Konturfräsaggregat I-KFA eingebunden. Bei Bedarf ermöglicht es eine automatisierte Nachbearbeitung von Profilen mit Innenkonturen im Eckbereich auch bei Profilen, die quer zur Bearbeitungsrichtung liegen. Damit lassen sich auch J-Profile hochwertig nachbearbeiten. Die verlangte nachbearbeitungsfreie Fräsung der grifflosen MDF-Fronten für den Kunden hat IMA Schelling jedenfalls umgesetzt. „Auf unserem Prototypen haben wir 100 Teile zur Probe bearbeitet, bis wir die gewünschte Qualität erreicht hatten“, erzählt Reddig. „Nun passt alles.“ Und inzwischen hat sich das Aggregat auch in der Praxis bewährt: Wie verlangt produziert es MDF-Möbelfronten mit Griffnuten, gefräst im Durchlauf und in lackierfähiger Qualität.

Seiten: 1 2