
Sie beschädigen Oberflächen und führen zu Ausschuss, wenn sie zwischen Bearbeitungsschritten liegen bleiben: Staubpartikel fordern die Möbelproduktion ständig heraus. Zwar lassen sich Späne und Partikel grundsätzlich mit Hand oder Druckluft entfernen. Aber diese Methoden reinigen nur unzureichend, weil sie die Partikel lediglich verschleppen. Deshalb hat Wandres die Kombi-Schwertbürste Una U entwickelt, die eine effiziente Mikrofilament-Technologie nutzt. Sie stellt eine große Kontaktfläche zu den Staubpartikeln her, weshalb sie auch ohne Reinigungsmittel haften bleiben und somit zuverlässig von der Oberfläche entfernt werden. Bei der Reinigung mit der Una U können Anwender auf Reinigungs- und Antistatikmittel verzichten – was sowohl Betriebskosten als auch Umweltbelastung verringert. Durch den geringen Filamentdurchmesser können die Filamente zudem in feine Oberflächenstrukturen eindringen und dadurch tief reinigen. Der integrierte Druckpuffer drückt die einzelnen Filamente der Oberflächenform folgend an und reinigt dabei gleichbleibend. Wandres hat die Schwertbürste speziell für die Integration in bestehende Produktionslinien entwickelt. Dank der kompakten Bauweise lässt sie sich auch nachträglich leicht einbinden.

Gedacht für die industrielle Fertigung
„Bei der Massenproduktion von Möbelplatten und Paneelen entsteht durch Bohren, Sägen und Fräsen viel Staub und Partikel – und die können beim Stapeln und Transport die Oberflächen beschädigen“, weiß Martin Tritschler, Head of Sales bei Wandres. „Oder sie beeinträchtigen die nächsten Produktionsschritte. Das wiederum führt zu Produktionsausfällen und Qualitätsverlusten.“ Besonders im industriellen Umfeld ist eine effiziente Reinigungslösung nötig: Für schnelle Produktion und makellose Ergebnisse müssen Partikel und Späne gründlich beseitigt sein. Zwar sind hier verschiedene Verfahren verfügbar. Jedoch sind manuelle Verfahren zeitaufwendig und beziehen zu viel Personal ein. Auch Druckluft ist im Betrieb teuer und kann feinen, stark an der Oberfläche haftenden Staub kaum entfernen. „Bei manueller Reinigung hängt die Leistung von der Tagesform des Mitarbeiters ab“, fasst Tritschler zusammen, „und Druckluftreinigung kann dazu führen, dass sich Partikel in die Produktion verschleppen.“ Die verschiedenen Typen von Kombi-Schwertbürsten lassen sich hingegen mit wenigen Schritten in industrielle Bearbeitungslinien integrieren. Zudem sind sie speziell darauf ausgelegt, angemessen auf die wechselnde Partikelbelastung zu reagieren – und so für eine gleichbleibend hohe Reinigungsleistung zu sorgen. Der VCMC-HZ spannt Werkstücke seitlich. Sein beidseitiger Anschlag senkt Rüstzeiten und steigert die Leistung. Vier Spannhöhen und die Wahl zwischen Druckluft oder Mechanik garantieren Anwendern maximale Flexibilität. ‣ weiterlesen
Mehr Platz auf Konsolentischen

Hohe Kontaktfläche und konstantes Reinigungsergebnis 24/7
Herzstück der Una-U-Produktreihe sind spezielle Mikrofilamente. Wegen ihrer feinen Beschaffenheit können sie selbst winzige Staubpartikel zuverlässig aufnehmen und der Absaugung zuführen. Vor allem der Druckpuffer ist dabei entscheidend: Er sorgt dafür, dass die Filamente senkrecht auf der Oberfläche stehen, nicht überbiegen und die Partikel bestmöglich von der Oberfläche beseitigt werden. Aufgrund dieses Mechanismus kann sich das System an verschiedene Oberflächen anpassen. „Da die Bürsten mit gleichbleibendem Druck auf die Platte angedrückt wird, ist eine konstante Reinigungsleistung auf der gesamten Kontaktfläche sicher“, beschreibt Tritschler. Die Bürste regeneriert sich automatisch – dank der kontinuierlichen Reinigungsfunktion. Das führt zu gleichbleibenden Ergebnissen rund um die Uhr. Ein Rakelstift löst die Partikel mechanisch aus der Bürste, eine Selbstreinigungsdüse erledigt das pneumatisch. So gelangen sie in Richtung der Absaugung. Zusätzlich lässt sich das Ergebnis noch steigern, etwa bei besonders hohem Partikelaufkommen durch die Kombination aus Luft- und Wischtechnologie: Eine optionale, der Bürste vorgeschaltete lufftechnische Vorreinigungsstufe saugt große Partikelmengen direkt auf. Nichts fällt zu Boden, das Arbeitsumfeld bleibt stets sauber.
Kompaktes Design für einfache Integration
Bei der Entwicklung hatte Wandres aber nicht nur die Reinigungseffizienz im Blick: „Im industriellen Umfeld sind geringer Ressourcenverbrauch und kurze Wartungs- und Montagezeiten Schlüsselfaktoren.“ Deshalb kommt Una U ohne zusätzliche Reinigungsmittel aus. Bei einigen Oberflächen und Anwendungen kann es aber weiterhin sinnvoll sein, die Bürsten mit dem Ingromat-System auszustatten. Dann kommen keine Mikrofilamente zum Einsatz, sondern Bürstenfilamente mit einem etwas größeren Filamentdurchmesser. Sie werden permanent mit einem Mikrofilm des Reinigungs- und Antistatikmittels überzogen. Die Mikrobefeuchtung sorgt für die notwendige Adhäsion zwischen den Staubpartikeln und Filamenten und verbraucht wenig Reinigungsmittel, während die zu reinigende Oberfläche trocken bleibt. Dank des schmalen Einbaumaßes benötigt die Bürstenanlage nur wenig Platz in vorhandenen Produktionslinien. Zudem ist die Maschine in verschiedenen Nennbreiten verfügbar, um sie entsprechend der Rollenbahnbreite vor Ort anzupassen. „Ohne Späne und Staub lassen sich keine Möbelplatten produzieren“, fasst Tritschler zusammen. „Deswegen war es uns wichtig, den Kunden bei vielen Reinigungsfällen zu unterstützen – und zwar mit einer Lösung, die sich leicht und zuverlässig in die Produktionsabläufe integrieren lässt, ohne sie zu beeinträchtigen oder den Prozessablauf zu verlangsamen.“ Gleichzeitig werde im Dauerbetrieb ein zuverlässiges Reinigungsergebnis gewährleistet – unabhängig von Bauform und Oberflächenbeschaffenheit der Anlagen.















