- Anzeige -
Lesedauer: 4 min
26. Mai 2020
Flexible Filamente interagieren mit der Oberfläche
Technische Bürsten sind ebenso vielseitig wie kostengünstige Werkzeuge für die Veredelung und den Schutz von Oberflächen. Während in der Produktion vorrangig angetriebene Rund- und Walzenbürsten zum Einsatz kommen, bestimmen in der Transport- und Lagertechnik Latten- und Streifenbürsten das Geschehen.
 Ladungsträger lassen sich in den Kontaktbereichen mit Leisten-, Streifen- und Plattenbürsten ausstatten, die Werkstücke halten und Beschädigungen verhindern.
Ladungsträger lassen sich in den Kontaktbereichen mit Leisten-, Streifen- und Plattenbürsten ausstatten, die Werkstücke halten und Beschädigungen verhindern.Bild: Kullen-Koti GmbH

Eine große Auswahl an Bürstenlösungen für die industrielle und handwerkliche Holzbearbeitung bietet Kullen-Koti. Sie geben Hartholzprofilen den richtigen Schliff, verleihen Bodendielen edle Oberflächen, unterstützen die Restauration antiker Möbelstücke, tragen Beschichtungen auf und ermöglichen den schonenden Transport fertiger Paneele. Oft erweisen sich technische Bürsten als wirksames, kostengünstiges, handhabungsfreundliches Werkzeug, das sich eng an die Aufgabenstellung anpassen lässt. Die wohl entscheidenden Faktoren für diese Anpassungsfähigkeit sind die Vielseitigkeit der Bürste und die Möglichkeit, verschiedene Träger mit Besätzen aus unterschiedlichen Werkstoffen auszustatten. Basierend auf einem breit gefächerten Produktsortiment und einer engen Kooperation mit dem Kunden ist Kullen-Koti in der Lage, schnell anwendungsgerechte Lösungen zu realisieren.

 Technische Bürsten sind ebenso vielseitige wie kostengünstige Werkzeuge für die Bearbeitung, Veredelung und den Schutz von Oberflächen.
Technische Bürsten sind ebenso vielseitige wie kostengünstige Werkzeuge für die Bearbeitung, Veredelung und den Schutz von Oberflächen.Bild: Kullen-Koti GmbH

Von filigran bis rustikal

Ein Anwendungsbereich, in dem der Einsatz angetriebener Bürstensysteme in jüngster Vergangenheit stark zugenommen hat, ist die Oberflächenstrukturierung von Bodendielen und Möbelstücken. Hier zeigt sich, wie präzise sich das Bürstendesign auf das gewünschte Ergebnis abstimmen lässt. Durch den Einsatz unterschiedlicher Besatzmaterialien erhalten die Oberflächen gezielt Strukturen, Effekte und Optiken. Bei der Rotation der Bürste interagieren dafür die mehr oder weniger flexiblen Filamente des Besatzes mit dem Holz: Weiche Anteile werden abgetragen, härtere Bereiche bleiben stehen. Die Art des Besatzes – zum Beispiel Metalldraht oder weichere Abrasivfilamente – entscheidet, mit welcher Intensität die Bürste zu Werke geht. In feinen Abstufungen lassen sich so filigran strukturierte Oberflächen oder rustikale Optiken mit Vintage- oder Second-Hand-Charakter realisieren.

Auftragen, vertreiben, reinigen

Während die Effizienz angetriebener Bürsten vorrangig auf der Wirkung als mechanisches Werkzeug beruht, steht in anderen Anwendungen die Fähigkeit im Mittelpunkt, technische Fluide aufzunehmen und wieder abzugeben. Eine zentrale Rolle spielt dies beim Auftragen und Vertreiben von Beizen und Ölen zum Schützen, Veredeln oder Färben. So lassen sich zum Beispiel mit Walzenbürsten gezielt homogene Beschichtungen unterschiedlicher Dicke erzeugen.

Vertreten sind technische Bürsten aber auch im Übergangsbereich von Beschichtung und Bearbeitung – und zwar als Werkzeug zur Reinigung von Oberflächen. Um etwa hochwertige Lackierungen zu erreichen, werden die Flächen vor dem Beschichten mit naturfaserbesetzten Bürsten gereinigt.

Schutz für Halbzeuge und Fertigprodukte

Bei der Bearbeitung, vor allem auch am Ende der Fertigung können, Bürstensysteme außerdem dem Werterhalt der Oberflächen dienen. So lassen sich Werkstück- und Ladungsträger in den Kontaktbereichen mit Leisten-, Streifen- und Plattenbürsten ausstatten, die sicheren Halt bieten und die Teile vor Kratzern und Schrammen bewahren. Die richtige Auswahl der Bürstenlösung vorausgesetzt, können Transporthalterungen konstruiert werden, die lackierte, beschichtete oder furnierte Holzprodukte schützen und die einfache Entnahme ermöglichen.

KULLEN GmbH & Co. KG
http://www.kullen.de

Das könnte Sie auch interessieren

Sägespäne & Smartphone: Das Ökosystem der Holzbranche

Wie können Produktionsleiter mithilfe digitaler Tools die Fertigung effizienter gestalten? Eine Antwort darauf ist Tapio. Im übertragenen Sinne treffen hier Sägespäne auf das Smartphone. Der Vorteil des offenen Ökosystems der Holzbranche ist, dass Daten aus der Produktion an einem Ort in Tapio zusammen kommen. Von dort kann jeder Betrieb selbst entscheiden, was mit den Daten passiert, und für welche Anwendung die Daten freigegeben und genutzt werden. Wie funktioniert das?

mehr lesen