Säge frisch, Kisten fix

 Täglich im Einsatz: Die PA 4125 von Scheer Koch in der Werkstatt von Geldmeier.
Täglich im Einsatz: Die PA 4125 von Scheer Koch in der Werkstatt von Geldmeier. – Bild: TeDo Verlag GmbH

Zielsicher, schnell, kundenorientiert: Seit 1996 fertigt, repariert, vertreibt und vermietet Geldmeier Paletten, Kisten und Gitterboxen. Inhaber Daniel Geldmeier führt die Firma in dritter Generation. „Wir verstehen uns als Familienunternehmen mit Fokus auf Qualität, Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit“, sagt er. Der Werkstoff Holz steht dabei im Mittelpunkt. „Schädlingsfreies Holz ist uns besonders wichtig. Dafür nutzen wir eine Trockenkammer, in der wir das Holz nach IPC-Standard trocknen.“ Rund vierzig Mitarbeiter versorgen mit den Produkten Industriekunden bundesweit, die wiederum ihre Waren in den Verpackungen in die ganze Welt verschicken. „Unsere Kunden sind meist Stammkunden aus dem Raum Bielefeld“, weiß Geldmeier. „Wir beliefern sie Just-in-Time. Das hat einen praktischen Grund: Zeit ist Geld.“

 K.O.-Kriterium: Mit solchen Platten muss eine Maschine erst 
einmal umgehen können.
K.O.-Kriterium: Mit solchen Platten muss eine Maschine erst einmal umgehen können. – Bild: TeDo Verlag GmbH

Industrieverpackungen auf Maß

In der Werkstatt gibt es viel Handarbeit: Alle Kisten werden nach Maß gebaut, einen Standard wie bei Euro-Paletten gibt es nicht. Schließlich braucht jeder Kunde unterschiedliche Größen für seine Produkte. Ersatzteile etwa benötigen eine andere Verpackung als Seekisten für Maschinen, die bis zu 13 Meter lang sein können – und den vierzig bis fünfzig Tonnen schweren Inhalt sicher um die Welt transportieren müssen. Oft herrscht Zeitdruck, was einen zuverlässigen Maschinenpark voraussetzt. Das hat beim Sperrholz Tücken: Das brasilianische Material ist qualitativ mangelhaft, die Platten sind wellig und gebogen. Ein Problem für viele Maschinen. Nicht aber für die Druckbalkensäge aus dem Hause Scheer Koch. „Mit diesem Material muss eine Maschine erst einmal umgehen können“, sagt Geschäftsführer Kevin David Brasel. „Unsere können das.“ Und er weiß auch warum: „Je schlechter die Qualität des Materials, desto wichtiger die Qualität der Maschinen. Nur gute Qualität überlebt schlechte.“

Gebraucht wie neu

„Für den Zuschnitt von Sperrholz und OSB setzen wir seit Jahrzehnten auf Scheer Koch“, sagt Geldmeier. „Die Qualität steht außer Frage und der Service ist gut.“ 2021 musste in seinem Betrieb die alte Plattenaufteilsäge einer neuen weichen. Die jetzige PA 4125 ist zwar gebraucht, wirkt aber wie neu. Scheer Koch ist bekannt als Hersteller und Händler von Maschinen und Werkzeugen für die Holz- und Kunststoffbearbeitung. Doch das Unternehmen aus Bad Laer bietet auch verjüngte und generalüberholte Maschinen an – fürs Plattenaufteilen sowie fürs Bohren und Eintreiben von Dübellöchern. Immer mit Gewähr. „Und zu seinem attraktiven Preis“, betont Geldmeier. Diese Maschinen sind in Tischlängen von 3,10 und 4,20 Metern erhältlich und finden Anwendung im Küchen- und Möbelbau. Häufig eingesetzt werden sie zudem im Palettenbau.

 Langjährige Partner: Daniel Geldmeier und Kevin David Brasel.
Langjährige Partner: Daniel Geldmeier und Kevin David Brasel.Bild: TeDo Verlag GmbH

Vorteil massiver Sägewagen

Das liegt an ihrer Langlebigkeit und Robustheit, und das kommt nicht von ungefähr. Brasel weiß, dass das Maschinenbett in Massivbauweise einzigartig am Markt ist. „Das ist ihr besonderes Merkmal: der massive Sägewagen aus Grauguss.“ Dieser Bauweise verdanken die Sägen ihr gutes Schnittergebnis und ihre Stabilität während des Betriebs. Ausgestattet mit einer Hauptsäge und einem Vorritzer, sind die Maschinen darauf ausgelegt, präzise und effizient auf hohem Niveau zu arbeiten. Gebraucht heißt für den Geschäftsführer: neuwertig und technisch auf dem neusten Stand. „Ihr Zustand ist mit dem einer neuen Maschine vergleichbar, ihr Preis jedoch deutlich günstiger.“ Mit diesem Angebot richtet sich Scheer Koch an Unternehmen auf der Suche nach einer günstigen, aber qualitativ hochwertigen Lösung.

Plattenaufteilsäge mit Vielseitigkeit

Die generalüberholte PA 4125 bei Geldmeier ist eine vielseitige Plattenaufteilsäge, die sich für die verschiedenen Anwendungen in der Holz- und Plattenverarbeitung eignet. Ausgestattet ist die Maschine mit modernem Steuerungscomputer mit aktuellem Betriebssystem und benutzerfreundlicher Bedienoberfläche. Sie ermöglicht die Einbindung ins Unternehmensnetzwerk. Die Längsschnittsäge verfügt über gehärtete Führungen, auf denen das Sägeaggregat mit Servoantrieb automatisch vor- und zurückläuft. Im Rücklauf wird der Sägewagen automatisch abgesenkt. Die Vorschubgeschwindigkeit beträgt 2 bis 50 Meter pro Minute und ist über ein Potentiometer stufenlos regelbar. Die Rücklaufgeschwindigkeit erreicht im Eilgang 70 Meter pro Minute – und sichert so zügige Bearbeitung. Das kann Geldmeier bestätigen: „Die Säge arbeitet schnell und zuverlässig. Und wenn es ein Problem gibt, ist der Service sofort da. Das kann gerne so bleiben.“