
Auf den ersten Blick ist die Schreinerei von Josef Eibl eine ganz normale. Aber im bayerischen Aham gelegen, konzentriert sich Eibl nicht nur auf klassische Schreinerarbeiten – er verarbeitet neben Holzwerkstoffen auch Aluminium und den Mineralwerkstoff Varicor. Dieser polysterharzgebundene Stoff ist beständig gegenüber Desinfektionsmitteln und Chemikalien und eignet sich deshalb für den Einsatz in Sanitär, Pharma und Medizin. Aus ihm fertigt Eibl unter anderem Waschtische für Hotels, Krankenhäuser und Privatpersonen. Und weil seine Kunden meistens Komplettlösungen wollen, gibt es bei ihm alles aus einer Hand.

Neue Wege mit Technik gehen
Denn Eibl liebt Herausforderungen und traut sich daher, sowohl beim Material als auch bei der Technik neue Wege zu gehen. Für seine ungewöhnliche Herangehensweise ist er in der Branche bekannt – und eins hat sich herumgesprochen: Wer Lösungen sucht, ist bei ihm und seinem Team richtig. Um die unterschiedlichen Anforderungen seiner Kunden erfüllen zu können, investiert der Schreiner stetig in seinen Maschinenpark. Als Homag-Fan und wegen der Partnerschaft zwischen Homag und Heesemann lag es daher nahe, die in die Jahre gekommene Schleifmaschine durch eine neue von Heesemann zu ersetzen. Der VCMC-HZ spannt Werkstücke seitlich. Sein beidseitiger Anschlag senkt Rüstzeiten und steigert die Leistung. Vier Spannhöhen und die Wahl zwischen Druckluft oder Mechanik garantieren Anwendern maximale Flexibilität. ‣ weiterlesen
Mehr Platz auf Konsolentischen

Vierbandmaschine mit Druckbalkensystem
Seine neuste Errungenschaft: die MFA Impression. Die Vierbandmaschine ist ausgestattet mit einer Kontaktwalze, einem Querschleifaggregat, einem Längsschleifaggregat mit Drucklamellenband und dem Tellerbürstenaggregat DB-S. Neben Holz schleift der Allrounder auch Varicor. Überzeugt hat Eibl der Unterschied zu vergleichbaren Maschinen, vor allem im Druckbalkensystem CSD mit automatischer Druckanpassung über verschleißfreie Magnete. Denn das Verhältnis aus Abtastelementen zu Druckbalkensegmenten ist so hoch, dass selbst kleine Unterschiede im Einlaufbereich in die Berechnung des Drucks per Segment einfließen – Durchschleifen an der Werkstückkante ausgeschlossen.
Aggregate sorgen für bestechendes Ergebnis
Und auch mit den Aggregaten hat Heesemann bei Eibl gepunktet: Das patentierte Tellerbürstenaggregat DB-S besteht aus fünf Satelliten, die jeweils zwei Tellerbürsten mit einem Durchmesser von 150mm aufnehmen. Drehrichtung und -geschwindigkeit der Satelliten und der Teller kann er unabhängig voneinander einstellen, was Flexibilität und Leistung der Anwendung sicherstellt. Je nach Anwendung sind unterschiedliche Teller einsetzbar: Solche mit Schleifstrips, um dreidimensionale Werkstücke zu bearbeiten; Teller, um Kanten zu brechen oder zum Lackzwischenschliff; Teller mit Anderlon- oder Litzendrahtbesatz, um zu strukturieren oder zu texturieren; oder Schleifpad-Teller, die die Oberfläche schleifen und veredeln. „Das DB-S ist das einzige Aggregat am Markt, bei dem sowohl die Drehrichtung und die Drehzahl der Satelliten als auch der Teller frei wählbar ist“, schwärmt Eibl. „Wir schleifen damit profilierte Flächen mit einem völlig neuen Ergebnis.“















