
Egger hat im Geschäftsjahr 2025/26 einen Umsatz von 4,26 Milliarden Euro erzielt. Das EBITDA lag bei 541,8 Millionen Euro, die EBITDA-Marge betrug 12,7 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Umsatz um 3,4 Prozent und das EBITDA um 0,1 Prozent. Die Eigenkapitalquote belief sich auf 41,6 Prozent. Das Geschäftsjahr prägten eine schwache Baukonjunktur, zurückhaltender Konsum und geopolitische Unsicherheiten.
Produktbereiche und Investitionen
Die Gruppe produzierte im Geschäftsjahr 10,9 Millionen Kubikmeter Holzwerkstoffe und Schnittholz. Der Produktbereich Decorative Products für Möbel- und Innenausbau erreichte einen Umsatz von 3,79 Milliarden Euro. Im Bereich Building Products für konstruktiven Holzbau und Fußboden lag der Umsatz bei 714 Millionen Euro. Vor allem die schwache Bauwirtschaft habe sich auf die Entwicklung der Bauprodukte und des Fußbodengeschäfts ausgewirkt. Als besonders herausfordernd gilt der Markt im deutschsprachigen Raum.
Daneben investierte Egger insgesamt 450,1 Millionen Euro. Dazu gehörte der Ausbau des Standorts Markt Bibart, für den über drei Jahre mehr als 200 Millionen Euro vorgesehen sind. Im Berichtsjahr nahm die Gruppe dort zwei Kurztaktpressen in Betrieb. Zudem nahm das neue Kraftwerk am Stammsitz in St. Johann in Tirol im Mai den Betrieb zur Stromerzeugung auf.
Energie und Ausblick
71 Prozent des Energieverbrauchs der Gruppe stammen aus erneuerbaren Quellen. Beim gruppenweit eingesetzten Holz für Holzwerkstoffe entfallen 66 Prozent auf Recyclingmaterial und Nebenprodukte der Sägeindustrie. Für die Spanplattenproduktion beträgt dieser Anteil 76 Prozent.
Für das Geschäftsjahr 2026/27 erwartet das Unternehmen weiterhin schwierige wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Die Unsicherheit in den Märkten bleibe hoch, ein breiter konjunktureller Aufschwung sei derzeit nicht erkennbar.
















