
Leitz feiert 150-jähriges Bestehen. 1876 von Albert Leitz in Oberkochen als Werkzeugfabrik gegründet, hat sich das Familienunternehmen über fünf Generationen zu einem internationalen Konzern entwickelt – für Werkzeuge zur Bearbeitung von Holz, Holzwerkstoffen und neuartigen Materialien. Ab den 1950-er Jahren hat Leitz die Produktion, die Märkte sowie den Service weiterentwickelt. In diese Zeit fiel auch der Ausbau der europäischen Präsenz mit Standorten in den Niederlanden und in Österreich.
Internationalisierung und Diversifizierung
Unter der Leitung von Dr. Dieter Brucklacher erfolgte ab 1974 die Diversifizierung in die Metallbearbeitung sowie die Internationalisierung. Dazu gehörten Investitionen in neue Standorte und der Markteintritt in Brasilien. Heute ist Leitz Teil der Brucklacher Group, zu der auch Boehlerit und Bilz gehören. Das Unternehmen verfügt derzeit über neun Produktionswerke, 38 Vertriebs- und Servicegesellschaften sowie 139 Servicenter.
Strategische Ausrichtung für die Zukunft
Seit 2014 führt Dr. Cornelia Brucklacher das Unternehmen als Gesellschafterin und Beiratsvorsitzende in fünfter Generation. Die aktuelle Strategie umfasst die Sicherung der Unabhängigkeit des Familienunternehmens sowie Investitionen in die Digitalisierung. Ein zentraler Teil ist zudem die Qualifikation und Förderung der Mitarbeiter. „Mit großer Dankbarkeit blicke ich auf die Generationen vor mir, die Leitz in den vergangenen 150 Jahren aufgebaut, geprägt und weiterentwickelt haben“, sagt Dr. Brucklacher.
















