Mit Sensor oder ohne?
Neben der Überwachung über Sensoren wie Näherungsschalter oder Encoder ist auch eine sensorlose Überwachung möglich. Vorteil: Zusätzliche Sensoren entfallen. Um nur Stillstände zu überwachen, bietet sich die Messung der Remanenzspannung an, direkt an der Zuleitung zum ein- oder dreiphasigen Motor. Damit lässt sich ein Stillstand zuverlässig feststellen. Für die sensorlose Drehzahlüberwachung kann das Drehfeld des Motors über die Pulsweitenmodulation ausgewertet werden. Auch diese Technik ist einfach zu handhaben. Jedoch eignet sie sich nicht, um Stillstände zu erkennen. Und sie ist ungeeignet für Fälle, in denen die tatsächliche Maschinendrehzahl überwacht werden muss. Neben dem PSR-MM20 umfasst die Reihe PSRmotion darum auch die Module PSR-MM25, PSR-MM30 und PSR-MM35. Gemeinsam decken sie alle Varianten der sensorlosen und sensorgebundenen Stillstands- und Drehzahlüberwachung ab.
Das modulare Sicherheitssystem der Reihe PSRmodular unterstützt Anwendungen bis PL e und SIL 3. Mit dem Tragschienen-Busverbinder TBUS können Anwender das System flexibel erweitern. So eignet es sich sowohl für kleine Anwendungen mit drei Funktionen als auch für größere mit bis zu 160 I/Os. Neben klassischer Signalüberwachung bietet PSRmodular auch Module für sichere Bewegungsüberwachung. Sie analysieren Gebersignale wie Näherungsschalter, TTL, HTL oder SIN/COS. Die Bibliothek umfasst dabei Sicherheitsfunktionen gemäß IEC 61800-5-2. Dazu zählen sicherer Betriebshalt, sicher begrenzte Geschwindigkeit, sicherer Geschwindigkeitsbereich oder sichere Bewegungsrichtung.
















