Materialbestellung

Zeit effektiv nutzen

Regale
Bild: Paulus-Lager GmbH

Der klassische Bestellvorgang für Material kostet in der Regel jeden Bauhandwerks-Betrieb viel Zeit: Von der Bestellung über die Lieferung bis hin zum Einsortieren der Artikel, zur Prüfung der Rechnung durch die Meister, zum Zahlungsvorgang sowie zur Buchung in der Buchhaltung, und die Buchung auf das Projekt. Diese Abläufe sind oft eingefahren und können heimliche Zeitfresser sein. Aber das kann man optimieren. So bleibt mehr Zeit fürs Wesentliche und der Inhaber ist enorm entlastet.

Laut Lagerexpertin Doris Paulus dauert allein die Rechnungsprüfung in einem mittelgroßen Handwerks-Betrieb durchschnittlich eine halbe Stunde. Zusammen mit den anderen Schritten kann sich die eingesetzte Zeit für eine einzige Bestellung rasch auf zwei Stunden summieren. „Das wären bei einem Stundensatz von 45 Euro rund 90 Euro netto pro Bestellung. Natürlich geht es nicht ohne Bestellprozess, aber man kann ihn intelligent optimieren.“ Dazu hat Doris Paulus fünf Tipps.

1. Vereinfachen

Muss wirklich jeden Tag bestellt werden? Wenn die Mindestmenge im Betrieb für eine Woche genügt, dann reicht es zweimal pro Woche Standardmaterial zu bestellen.

2. Delegieren

Projektleiter sind nicht für die Bestellung von Standardmaterial zuständig. Man sollte lieber möglichst für einzelne Abschnitte des Bestellvorgangs möglichst Mitarbeitende mit niedrigem Stundensatz einsetzen: Beispielsweise wird der Wareneingang von einem Werkstattmitarbeiter geprüft. Wiederkehrende Aufgaben, wie die Beschaffung von Standardmaterial, lassen sich am besten an die Verwaltung delegieren und automatisieren.

3. Bündeln

Auch macht es Sinn, mehrere kleine Bestellungen zu einer Sammelbestellung zusammenzufassen.

4. Eingrenzen

Mit der Konzentration auf ein Kernsortiment lässt sich die Anzahl der bestellten Teile reduzieren.

5. Informieren

Der interne Informationsfluss ist wichtig und wird anhand einer Standardartikelliste definiert. Bei den Warenkäufen orientiert man sich an den Umsatzlisten des Vorjahres.

Das könnte Sie auch Interessieren

Anzeige

Bild: KD Busch/Compamedia
Bild: KD Busch/Compamedia
Flex Top-Innovator 2022

Flex Top-Innovator 2022

Ehrung auf dem Deutschen Mittelstands-Summit: Ranga Yogeshwar würdigt Flex-Elektrowerkzeuge aus Steinheim anlässlich ihres Erfolges beim Innovationswettbewerb TOP 100. Die Preisverleihung im Rahmen des Summit hat am Freitagabend, 24. Juni, in Frankfurt am Main für alle Mittelständler stattgefunden, die am Jahresanfang mit dem TOP 100-Siegel ausgezeichnet worden sind.

Bild: VDMA e.V.
Bild: VDMA e.V.
„Kurzarbeit braucht keine Sonderregeln mehr!“

„Kurzarbeit braucht keine Sonderregeln mehr!“

Zu den Plänen von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, die Sonderregelungen zur Kurzarbeit um weitere drei Monate zu verlängern, erklärt VDMA-Präsident Karl Haeusgen: „Die Kurzarbeit hat sich während der Corona-Krise erneut als wichtiges Instrument bewährt, um den Beschäftigten ihren Arbeitsplatz und den Unternehmen bewährte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu sichern.

Bild: DGM
Bild: DGM
Team 7 tritt Klimapakt bei

Team 7 tritt Klimapakt bei

Der Möbelhersteller Team 7 aus Ried im Innkreis im Westen Oberösterreichs hat sich dem ‚Klimapakt für die Möbelindustrie‘ der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM) angeschlossen.

Bild: G. Kraft Maschinenbau GmbH
Bild: G. Kraft Maschinenbau GmbH
Digitales Auge der modernen Produktion

Digitales Auge der modernen Produktion

Ein wichtiger Faktor bei der Produktivitätssteigerung ist die technische Verfügbarkeit von Produktionsanlagen – das ist wohl für alle eine bekannte Weisheit. Wie aber steigern, wenn wir keine Daten haben auf deren Basis wir analysieren können, wo noch Steigerungspotential in der Produktion vorhanden ist. Diese Daten zu sammeln, aufzubereiten und so zu visualisieren, dass Zusammenhänge in der Fertigung transparenter werden, darauf zielt die neue IoT-Plattform ‚intelligent data analytics‘, kurz ‚ida‘, der G. Kraft Maschinenbau GmbH ab.

Bild: JustLaser GmbH
Bild: JustLaser GmbH
Alleinstellungsmerkmal mit Lichtgeschwindigkeit

Alleinstellungsmerkmal mit Lichtgeschwindigkeit

Spätestens seit 2021 ist jedem bewusst: Holz ist ein kostbarer Werkstoff. So muss in der Produktherstellung auf minimalen Ausschuss mit maximaler Gewinnerzielung geachtet werden. Gleichzeitig versuchen sich gerade kleine und mittelständische Unternehmen im holzverarbeitenden Handwerk und der Industrie vom Markt abzuheben und Alleinstellungsmerkmale zu generieren. Ein solches Merkmal kann die Laser-Bearbeitung des Holzes erzeugen.

Bild: TQ-Systems GmbH
Bild: TQ-Systems GmbH
Kollaborative Roboter

Kollaborative Roboter

Vollholzmöbel-Fertigung und modernste Roboter-Lösungen – im Handwerksbetrieb Holocher im malerischen Waltenhofen im Allgäu zeigt sich, wie sich diese beiden Elemente erfolgreich kombinieren lassen. Die kollaborative Robotik-Lösung von TQ übernimmt monotone, körperlich anstrengende Prozesse wie etwa das Leimen von Holzelementen. Die Mitarbeitenden können sich jetzt verstärkt um das Design, die Qualitätssicherung und die Feinarbeiten kümmern.

Bild: TH Rosenheim
Bild: TH Rosenheim
Mahlplatten für die 
richtige Fasergeometrie

Mahlplatten für die richtige Fasergeometrie

Holzfaserdämmstoffe gehören praktisch selbstverständlich zum Neubau und zur Sanierung von Gebäuden. Als Dämmstoffe kommen z.B. Buchenholzfasern in Frage. Zur Produktion von Holzfasern für die Dämmstoffherstellung stehen jetzt besonders ressourcen- und energieeffiziente Mahlscheiben zur Verfügung, die inzwischen auch industriell eingesetzt werden. Holzfasern lassen sich damit mit reduziertem elektrischen Energiebedarf herstellen und eignen sich besser für die Dämmstoffherstellung.

Anzeige

Anzeige