- Anzeige -
Lesedauer: 3 min
3. September 2020
Zerkleinerer mit Sichelzähnen
Der neue Zerkleinerer VRZ von Vecoplan zeichnet sich vor allem durch seinen Rotor aus: Statt mit herkömmlichen Schneidwerkzeugen ist dieser mit sichelförmigen Reißzähnen ausgerüstet. Damit kann die Maschine selbst verdrahtete Ballen unterschiedlicher Materialien sicher aufbrechen und schreddern. Durch seine scharfen Zähne eignet er sich besonders für Recycling und Altholzaufbereitung. Die Entwickler haben sehr viel Wert auf eine robuste Bauweise gelegt. Es ist wenig Wartung erforderlich - und falls doch, ist diese schnell erledigt.
 Der neue Zerkleinerer der Baureihe VRZ ist robust, störstoffresistent, zuverlässig und wartungsarm.
Der neue Zerkleinerer der Baureihe VRZ ist robust, störstoffresistent, zuverlässig und wartungsarm. Bild: Vecoplan AG

„Bei unseren Kunden arbeiten die Zerkleinerer meist ohne Unterbrechung über einen sehr langen Zeitraum“, sagt Martin Baldus, Leiter Entwicklung „Industrial shredding“ bei der Vecoplan AG. Dabei können die Maschinen zum Beispiel in Zementwerken Material für die Verbrennungsöfen aufbereiten oder in Gelben Säcken gesammelte und zur Abholung bereitgestellte Verkaufsverpackungen aus Kunststoff, Metall und Verbundmaterialien oder auch Hausmüll effizient schreddern. „Bei der Entwicklung des neuen Zerkleinerers der Baureihe VRZ haben wir sehr viel Wert daraufgelegt, dass diese robust und störstoffresistent, zuverlässig und wartungsarm ist“, beschreibt Baldus. Deswegen haben die Entwickler den Rotor nicht mit Schneidwerkzeugen, sondern mit sichelförmigen Reißzähnen bestückt. Dadurch wird das Material auseinandergerissen – selbst mit Draht umwickelte Ballen kann der VRZ zuverlässig bearbeiten. Damit eignet sich die leistungsstarke Maschine auch für die Altholzaufbereitung – z.B., um Wurzelballen oder ganze Bretter und Balken, die oft mit Störstoffen wie Nägeln bestückt sind, effizient zu zerkleinern.

 Der VRZ zeichnet sich vor allem durch seinen Rotor aus: Statt mit herkömmlichen Schneidwerkzeugen ist dieser mit sichelförmigen Reißzähnen ausgerüstet.
Der VRZ zeichnet sich vor allem durch seinen Rotor aus: Statt mit herkömmlichen Schneidwerkzeugen ist dieser mit sichelförmigen Reißzähnen ausgerüstet.Bild: Vecoplan AG

Kraft durch starke Antriebe

Für die Rotoren setzt Vecoplan auf die dynamischen, anlauf- und drehmomentstarken HiTorc-Antriebe. Diese haben keine mechanischen Elemente wie Riementriebe, Kupplungen oder Hydraulikaggregate. Damit fallen im Vergleich zu hydraulischen Antrieben kaum Wartungsarbeiten an. Dazu kommt: Weil weniger Masse bewegt werden muss, erreichen sie einen günstigen Wirkungsgrad. Der Betreiber spart deutlich Energiekosten. Die Antriebe mit einer Leistung von 2x138kW sind absolut unempfindlich gegenüber Störstoffen. Sie arbeiten zudem sehr dynamisch und verbessern damit das Anlauf- und Reversierverhalten. So eignet sich der VRZ auch für schwierige, zähe Materialien.

Robust und servicefreundlich

„Bei der Entwicklung war es uns wichtig, Betriebs- und Wartungskosten für den Anlagenbetreiber so gering wie möglich zu halten“, berichtet Baldus. „Komponenten wie verschleißfeste und austauschbare Dichtelemente an Rotor und Seitenwand verhindern zum Beispiel, dass sich Materialien zwischen Rotorstirnfläche und Maschinengehäuse festsetzen. Dazu kommt: Durch das optimierte Maschinendesign sind Schneidrahmen und Rotoren schnell auswechselbar. Zeitaufwändige Wartungsarbeiten wie Aufpanzerungs-Schweißarbeiten können dadurch außerhalb der Maschine durchgeführt werden. Dies verkürzt deutlich Stillstandzeiten. „Unser neuer VRZ ist so ausgelegt, dass er lange einsatzbereit ist – selbst wenn Verschleiß auftreten sollte“, verspricht der Vecoplan-Experte.

Thematik: Holzbau
Vecoplan AG
http://www.vecoplan.de

Das könnte Sie auch interessieren

Geringere Heizkosten und bessere CO2-Bilanz

Mit Klemmsia Klemmen hat der Schreiner während seiner Arbeit immer eine Hand frei. Die Klemmzwingen helfen bei Montageeinsätzen beim Kunden und sind auch in der Werkstatt omnipräsent. Hergestellt werden diese praktischen Begleiter seit über 100 Jahren von der Ernst Dünnemann GmbH & Co.KG in Wagenfeld. Zu einer modernen Holzbearbeitung gehört immer auch eine leistungsstarke Absauglösung. Dort hat Höcker Polytechnik jetzt im laufenden Betrieb eine Wärmerückgewinnung eingebaut, was die Heizkosten und CO2-Bilanz erheblich gesenkt hat.

mehr lesen

Stabiler Messtisch zur Qualitätskontrolle

Zur Rationalisierung von Lieferketten verlagern immer mehr große Möbelhersteller die Aufgaben der Wareneingangsprüfung auf ihre Zulieferer. Diese benötigen Messvorrichtungen, mit denen sie die vorbearbeiteten Möbelteile qualitativ überprüfen können. Herkömmliche Messtische sind jedoch teuer und verfügen häufig nicht über digitale Kontrollmethoden. Die Herforder Prewi Mess- und Steuerungstechnik GmbH, Herstellerin von Systemlösungen für die Möbelbearbeitung, bietet mit den Messtischen der Modellreihe MTS-2000 zur vollautomatischen Vermessung plattenförmiger Werkstücke eine preiswerte und präzise Lösung: Ein intelligentes Bildverarbeitungssystem erübrigt aufwändige Kalibrierungen und liefert exakte Messdaten.

mehr lesen

Vakuum als helfende Hand

Von Ahorn bis Ulme – der Schweizer Holzexperte vonrickenbach.swiss verarbeitet pro Jahr über 1.000 Kubikmeter Laubholz zu Massivholzteilen sowie hochwertigen Möbeln. Seit einigen Monaten optimiert der Schlauchheber JumboErgo 120 mit pneumatischer Schwenkeinheit (PSE) von Schmalz den Beladeprozess der 5-Achs-CNC-Bearbeitungsmaschine. Das Ergebnis: Keine Krankheitsausfälle mehr durch Rückenprobleme und ein flüssigerer Arbeitsprozess.

mehr lesen