Osenstätter Holz & Furnier

Der Sohn übernimmt

Bild: Osenstätter GmbH

Die Osenstätter GmbH wird schon seit 2016 gemeinsam von Othmar und Sabine Osenstätter und deren Sohn Nico geleitet. Nun ziehen sich die Eltern aus dem aktiven Geschäft zurück und überlassen Nico Osenstätter ab 2022 die alleinige operative Geschäftsführung.

Das Jahr 2022 steht im Hause Osenstätter nicht nur für das 40-jährige Firmenjubiläum, sondern bringt auch einen Wandel auf Führungsebene: Nico Osenstätter wird offiziell die Geschicke des Unternehmens als alleiniger operativer Geschäftsführer leiteten. „Nico und sein Team machen schon seit vielen Jahren einen hervorragenden Job. Daher ist nun für mich und meine Frau der richtige Zeitpunkt gekommen, um loszulassen und uns aus der aktiven Geschäftsführung zurückzuziehen“, resümiert Othmar Osenstätter. Unterstützt wird Osenstätter Junior dabei von einem Prokuristen und einem Betriebsleiter. Vater Othmar kümmert sich jedoch weiterhin noch um den Einkauf und steht seinem Sohn beratend zur Seite. Dass Nico Osenstätter sein Handwerk von der Pike auf gelernt hat, wird in

der Retrospektive deutlich: Bereits in jungen Jahren hilft er während der Ferien im Familienbetrieb mit. Es folgten eine Ausbildung zum Holztechniker und staatlich geprüften Betriebswirt. Der ursprüngliche Plan der Eltern, das Unternehmen in zwei Segmente zu untergliedern, um ihren beiden Söhnen später jeweils einen eigenen Bereich zu übergeben, wird 2011 durch den Unfalltod von Marco Osenstätter jäh zunichte gemacht.

Nach dem Abschluss des Holztechnikums in Österreich steigt Nico Osenstätter 2012 ins Unternehmen ein und wird ab 2016 neben seinen Eltern Mitglied der Geschäftsleitung.

Keine Frage, dass Nico Osenstätter den notwendigen Respekt für das bewährte Material Holz als lebendiger und wertvoller Rohstoff in die Wiege gelegt bekommen hat. Dennoch verfügt der 30-Jährige auch selbst über genügend Weitblick, um zukünftig neue Wege zu gehen und ambitionierte Ziele ins Auge zu fassen. Diese sollen das über die Jahre aufgebaute Traditonsunternehmen absichern und langfristig sogar einen weiteren Schritt nach vorne weiterbringen: „Nachhaltiges Wachstum steht ebenso auf meiner Agenda wie der Ausbau von zeitgemäßen Nischenprodukten“, sagt Nico Osenstätter. Dabei wird er bestehenden Prinzipien und Stärken treu bleiben, die neuen Visionen aber zum Wohle des gesamten Betriebs und seiner 40 Mitarbeiter erfolgreich in die Tat umsetzen.

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