14. Holzwerkstoff-Symposium

Prof. Dr. Klingner (Fraunhofer WKI), Kris Wijnendaele (EPF), Harald Schwab (Fraunhofer WKI) und Alen Bukvic (Hywax).
Prof. Dr. Klingner (Fraunhofer WKI), Kris Wijnendaele (EPF), Harald Schwab (Fraunhofer WKI) und Alen Bukvic (Hywax). – Bild: ©Patrick Lux

Vom 14. bis 16. Oktober fand in Hamburg das 14. Europäische Holzwerkstoff-Symposium statt. Rund 360 Teilnehmer aus dem In- und Ausland kamen zusammen. Ziel der Veranstaltung war der Austausch über aktuelle Entwicklungen, Chancen und Herausforderungen der Holzwerkstoffindustrie. Das Symposium organisierten das Fraunhofer WKI und die European Panel Federation in Kooperation mit dem Internationalen Verein für Technische Holzfragen.

Themenschwerpunkte und Fachprogramm

Das Programm umfasste 21 Vorträge, zu den Themen gehörten Materialentwicklung, Recycling und der Einsatz von Holzwerkstoffen im Bauwesen. Zudem behandelte man technologische, wirtschaftliche und klimatische Herausforderungen, darunter den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Produktion und Entwicklung sowie die Folgen des Klimawandels. Experten wie Thomas Wybierek von Nord/LB und Dirk Notz von der Universität Hamburg gaben dazu Einblicke.

Digitalisierung und Kreislaufwirtschaft

Das Fraunhofer WKI war mit drei Fachvorträgen im Programm vertreten. Institutsleiter Raoul Klingner sprach über die Potenziale digitaler Technologien für die Branche, vor allem im Hinblick auf Innovation und Kreislaufwirtschaft. Dabei thematisierte er Digitalisierung, intelligente Sensorsysteme und Künstliche Intelligenz zur Optimierung von Produktionsprozessen. Weitere Vorträge behandelten die REACH-Verordnung bezüglich Formaldehyd sowie mineralgebundene Platten auf Basis von Holz und Naturfasern.

Vernetzung der Branche

Neben dem Programm war die persönliche Vernetzung ein Teil der Veranstaltung. In Pausen und bei zwei Abendveranstaltungen hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, Kontakte zu vertiefen und Fragen zu besprechen. Zu den Abendveranstaltungen luden Industrieunternehmen ein, darunter Hywax. „Fachlich fundierte Vorträge und namhafte Referenten sorgten für wertvolle Einblicke und neue Denkanstöße“, sagt Harald Schwab, Veranstaltungsorganisator und Fachbereichsleiter am Fraunhofer WKI. Mindestens ebenso wichtig sei aber gewesen, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen