
Vertreter deutschsprachiger Holzbildhauerschulen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz trafen sich am Beruflichen Schulzentrum Hallein zu einem Netzwerktreffen. Seit 2018 kommen die Fachschulen regelmäßig zusammen, um die Ausbildung im Bereich Holzbildhauerei zu gestalten. Das Netzwerk dient als Plattform dem fachlichen Austausch, der gemeinsamen Interessenvertretung und der Weiterentwicklung der Ausbildung. Ziel ist es, sowohl kulturelle Traditionen zu bewahren als auch Neuerungen zu ermöglichen.
Fokus auf pädagogische Konzepte
Im Mittelpunkt der Diskussion in Hallein standen die Rahmenbedingungen, pädagogischen Konzepte und fachlichen Schwerpunkte der einzelnen Standorte. Die Teilnehmer erhielten Einblicke in die Arbeitsweise der Schule, vor allem in die Verbindung von handwerklicher Tradition und zeitgemäßer Bildungsarbeit. Der Austausch diente dazu, Stärken der Schulen sichtbar zu machen und Ansätze für die Weiterentwicklung der Ausbildungen zu finden.
Praktika und Vernetzung fördern
Ein weiterer Schwerpunkt des Treffs war die Förderung von Praktika sowie Austauschen für Auszubildende. Solche Erfahrungen sollen Einblicken in andere Lehrkulturen ermöglichen und die fachliche sowie persönliche Entwicklung stärken. Da sich das Berufsfeld zwischen Handwerk und Kunst bewegt, wird die Vernetzung über Ländergrenzen hinweg wichtiger.
Herausforderungen der Fachschulen
Die teilnehmenden Schulen erkannten ähnliche Herausforderungen trotz unterschiedlicher Strukturen. Dazu gehören die Nachwuchsgewinnung, die Sichtbarkeit des Berufsbilds und die Digitalisierung. Zudem besprach man die Vermittlung unternehmerischer und gestalterischer Kompetenzen unter veränderten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bedingungen. Mit dem Netzwerk will man hierfür gemeinsame Ziele entwickeln.
















