Anzeige

Anzeige

Lesedauer: 5 min
26. August 2020
Präzisions-Schnellspannfutter im Praxistest
Große Haltekraft und Variabilität sowie außergewöhnliche Präzision charakterisieren das neue Schnellspannsystem µGrind Booster. Die Linner Group in der Hallertau hat die Neuheit, die auf dem bestens im Markt etablierten Schnellspannfutter µGrind basiert, nun einem Praxistest unterzogen.
 Das µGrind Booster kann kann mit zwei Messuhren in nur wenigen Minuten µ-genau eingestellt werden.
Das µGrind Booster kann kann mit zwei Messuhren in nur wenigen Minuten µ-genau eingestellt werden.Bild: Linner GmbH

Flexibilität ist ganz sicher eine Stärke von Linner, genauer gesagt der Linner Group. Hat dieser Mittelständler, der in die Bereiche Werkzeugfabrik und Elektronik aufgeteilt ist, doch in der Corona-Krise rasch zupackendes Engagement bewiesen und einen Teil der Produktion auf den Nähbetrieb von Corona-Masken umgestellt, bis zu 150.000 Stück pro Woche. In der Fertigung steht Flexibilität ganz oben. „Wir erhalten immer wieder Aufträge mit kleinen Stückzahlen zum Nachschärfen von Werkzeugen und zum Fertigen von Sonderwerkzeugen und müssen somit auch kleine Losgrößen flexibel bedienen können. Hier sind Spontanität und kurze Rüstzeiten gefragt“, berichtet Firmenchef Ludwig Linner.

Was zählt beim Schnellspannfutter

Linner setzt schon länger auf Spannwerkzeuge der GDS Präzisionszerspanungs GmbH aus Ofterdingen. „Nach Überlegungen im Hause haben wir uns dazu entschieden das neue µGrind Booster zu testen. Bei einem Schnellspannfuter zählen bei uns seine Haltekraft, die Rundlauf- und Wiederhol genauigkeit, die Ausrichtbarkeit, die Korrekturmöglichkeit des Taumelfehlers, Prozesssicherheit sowie der Nachhaltigkeitsgedanke“, berichtet Linner. Denn auch in dieser Hinsicht geht die Linner Group Schritte hin zu einer energiereduzierten und klimaschonenden Produktion. „GDS-Spannsysteme haben eine lebenslange Service-Garantie, bei Reparaturen und Instandsetzungen wird sehr auf Nachhaltigkeit geachtet und somit können wir die Futter sehr lange einsetzen. Dies macht sich bei der Kostenbetrachtung über die Lebensdauer auch in betriebswirtschaftlichen Zahlen deutlich bemerkbar“, so Linner.

 Testlauf bestanden: GDS-Service- und R&D-Leiterin Evrin Kocak konnte H. Kronawitter, 
Leiter der Werkzeugschleiferei bei der Linner Group, vom Schnellspannfutter µGrind Booster überzeugen.
Testlauf bestanden: GDS-Service- und R&D-Leiterin Evrin Kocak konnte H. Kronawitter, Leiter der Werkzeugschleiferei bei der Linner Group, vom Schnellspannfutter µGrind Booster überzeugen.Bild: Linner GmbH

„Konstruktiv ein Novum“

Technisch stellt die Konstruktionsweise des Schnellspannfutters µGrind Booster ein Novum im Markt dar: „Es handelt sich um ein Spannsystem, welches eine Hydraulikeinheit im hinteren Teil des Spannmittels besitzt, um die Druckkraft des Maschinenzylinders zu verstärken. Dadurch ist das Produkt auch für den Gebrauch auf älteren Maschinen sowie auf Maschinen mit weniger Kraft interessant, um dennoch beste Haltekräfte erzielen zu können“, berichtet Daniel Jetter, Export Sales Manager der GDS Präzisionszerspanungs GmbH. „Das Argument des erhöhten Spanndrucks ist für uns ein wichtiger Punkt auf der Pro-Seite gewesen, weshalb wir uns dieses Produkt unbedingt in Aktion ansehen wollten“, ergänzt Linner.

Seiten: 1 2Auf einer Seite lesen

Thematik: Allgemein
GDS Präzisionszerspanungs GmbH
http://gds-praezision.de

Das könnte Sie auch interessieren

Bild: Deutsche Messe AG
Bild: Deutsche Messe AG
Dipa-Symposium geht in die zweite Runde

Dipa-Symposium geht in die zweite Runde

Im Herbst 2021 geht das Dipa-Symposium in die zweite Runde. Die Konferenz des Dipa-Verbandes zur Oberflächengestaltung mit Digitaldruck (Digital Printing Association) wird als hybrides Event in Hannover oder als reine Digital-Veranstaltung geplant – abhängig vom dann vorherrschenden Infektionsgeschehen im Zuge der Covid-19 Pandemie.

Bild: G. Kraft Maschinenbau GmbH
Bild: G. Kraft Maschinenbau GmbH
„Innovation ist für uns Tagesgeschäft“

„Innovation ist für uns Tagesgeschäft“

Die fortschreitende Automatisierung und Spezifikation der Steuerungstechnik zählen zu den zentralen Zukunftsthemen im deutschen Maschinenbau für die Holzverarbeitung. Die stark mittelständisch geprägte Branche wird im VDMA durch den Fachverband Holzbearbeitungsmaschinen mit seinem im Januar neu gewählten Verbandsvorsitzen Markus Hüllmann vertreten. Wir haben Herrn Hüllmann, seit 2016 geschäftsführender Gesellschafter des ostwestfälischen Traditionsunternehmens Kraft Maschinenbau, zu Schwerpunkten der Verbandsarbeit, neuen Branchentrends und zur Entwicklung seines eigenen Unternehmens befragt.

Anzeige

Anzeige