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4. September 2020
Welcher Fensterrahmen passt?
Bild: VFF / Hilzinger Fenster

Wer modernisiert oder baut und neue Fenster und Türen benötigt, muss sich für ein Rahmenmaterial entscheiden. Die Wahl fällt nicht immer einfach – jedes Material hat seine Vorteile. Der Verband Fenster + Fassade (VFF) stellt die Klassiker vor und verrät wichtige Trends.

Wer es besonders natürlich mag, der kommt an Fenstern aus Holz nicht vorbei. Nach dem aktuellen Stand der Technik gefertigt und konstruiert, sind Holzfenster langlebige Bauelemente mit hervorragenden Voraussetzungen für die Statik und den Wärmeschutz. Holz hat eine gute Wärmedämmung, was die eigenen Heizkosten verringert. Für den Rahmenbau eignen sich besonders einheimische Hölzer wie Fichte und Kiefer, gängig sind aber auch Meranti, Lärche oder Eichenholz. „Zudem ist Holz ein natürlich nachwachsender Rohstoff, der nicht erst unter hohem Ressourcenverbrauch produziert werden muss“, betont VFF-Geschäftsführer Frank Lange. Rund 15 Prozent des Marktanteils sind Holzfenster, die vorrangig in Privathäusern und Wohnungen sowie bei Instandhaltungen zum Einsatz kommen.

Kunststofffenster, bevorzugt im Wohnungsbau verwendet, sind ebenfalls wahre Allrounder. Mit 57 Prozent haben sie zugleich den größten Marktanteil. Wie auch bei Holzfenstern ist ein hoher technischer und gestalterischer Anspruch bei diesen Fenstern heute Standard. Sie sind besonders leicht zu pflegen und zeichnen sich durch ihre Witterungsbeständigkeit, Schlagfestigkeit und besonders glatte Oberflächen aus. Nach ihrem Gebrauch werden Kunststofffenster übrigens nahezu vollständig recycelt. Auch Abfälle und Sägespäne, die bei der Fertigung entstehen, fließen in den Recyclingkreislauf.

Dank des widerstandsfähigen Materials Aluminium mit seiner sehr hohen Eigenfestigkeit können Konstruktionen besonders filigran groß gebaut werden und erlauben selbst bei bodentiefen Fenstern und Türen meist schlanke Rahmenquerschnitte. Dass Aluminiumfenster wegen ihres Materials besonders lange Wind und Wetter trotzen und in einer Vielzahl von Farben beschichtet und lackiert werden können, sind weitere Pluspunkte dieses Klassikers. Aluminiumfenster machen 19 Prozent des hiesigen Marktes aus und werden häufig in hochwertigen Wohnungen und im Gewerbebau verwendet.

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