Euro-Länder stützen Auftragseingang leicht

Der Maschinen- und Anlagenbau verzeichnete im ersten Halbjahr 2025 ein Plus von 1% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Der Maschinen- und Anlagenbau verzeichnete im ersten Halbjahr 2025 ein Plus von 1% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.Bild: VDMA e.V.

Der Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland hat das erste Halbjahr 2025 mit einem geringen Anstieg der Auftragseingänge abgeschlossen. Insgesamt verzeichnete die Branche ein Plus von 1% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Maßgeblich dafür: die höhere Nachfrage aus den Euro-Ländern. Die Inlandsbestellungen gingen um 1% zurück, während die Auslandsorders um 2% zulegten. Aus dem Euro-Raum kamen 16% mehr Bestellungen, die Aufträge aus Nicht-Euro-Ländern sanken hingegen um 3%.

Im zweiten Quartal 2025 lagen die Auftragseingänge um 2% unter dem Vorjahresniveau. Die Inlandsbestellungen sanken um 2%, die Auslandsnachfrage um 1%. Während die Euro-Länder ein Plus von 19% verzeichneten, nahmen die Bestellungen aus den Nicht-Euro-Ländern um 9% ab. Auch im Juni zeigte sich ein ähnliches Bild: Die Gesamtaufträge lagen 5% unter dem Vorjahreswert.

Laut VDMA-Chefvolkswirt Dr. Johannes Gernandt ist der Zuwachs allein auf die Entwicklung in den Euro-Ländern zurückzuführen. Er wertet das als ein mögliches Signal für einen stärkeren Standort in Europa. Gleichzeitig verweist er auf negative Einflüsse durch den Zollstreit der EU mit den USA.