
1888 begann Böwer als kleine Tischlerei mit Fokus auf Möbel und Holzfenster. Heute ist das Unternehmen im niedersächsischen Neuenkirchen ein Partner für Innenausbauten und Raumgestaltungen bei Super- und Megayachten sowie Privatresidenzen. Auch Projekte aus Kultur und Öffentlichkeit gehören zum Angebot. Derzeit leiten die Architekten Anja und Stefan Böwer das Unternehmen in vierter Generation. Etwa 60 Mitarbeiter sind beschäftigt – Zahl steigend. „Wir sind stolz auf unser Arbeitsklima“, sagt Stefan Hülsmann, Teamleiter für Oberflächen. „Trotz des Wachstums bleibt der Betrieb familiär geführt.“
Sessel für Hamburger Elbphilharmonie
In Abstimmung mit Architekten, Designern und Auftraggebern entwickelt das Böwer-Team maßgeschneiderte Gesamtkonzepte. Es begleitet Projekte während aller Phasen und achtet auch auf Details. Zu den bekanntesten Arbeiten zählt das Mitwirken bei der Elbphilharmonie in Hamburg. Hierfür fertigte Böwer Sessel seiner Möbelkollektion. Zu den Privatkunden wiederum gehören Personen aus dem In- und Ausland. Derzeit arbeitet das Unternehmen unter anderem an einem Projekt in Malibu, USA.

Spezifisch ausgestattete Schleifmaschine
Böwer verbindet traditionelles Handwerk mit moderner Fertigung. Massenproduktion spielt hier keine Rolle – jedes Teil ist einzigartig. Deshalb setzt das Unternehmen auf zuverlässige Maschinen. Ein Beispiel ist die Schleifmaschine KSF-6-1350 von Weber. „Auf Weber sind wir über eine Empfehlung gestoßen“, sagt Hülsmann. „Wir waren rasch überzeugt: Die Maschine lässt sich bis ins Detail einstellen. Sie erkennt Ausschnitte und Unregelmäßigkeiten und kann bei Bedarf den Druck in einzelnen Bereichen anpassen.“ Die für Böwer gefertigte KSF-Maschine ist firmenspezifisch ausgestattet: mit besonderer Anordnung der Aggregate und Querbänder, mit Rundbürsten und Planetenköpfen.
Auch Hochglanzoberflächen möglich
Die Böwer-Kunden verlangen sehr unterschiedliche Oberflächen. Gefragt ist derzeit vor allem Hochglanz – und Hochglanz heißt für den Betrieb: eine spiegelnde Lackfläche auf Holz. „Auch diese Qualität erreicht die Schleifmaschine“, sagt Hülsmann. Zufrieden sei er ebenso mit dem Kundenservice von Weber: „Mit den Tipps erzielen wir bestmögliche Ergebnisse und können zugleich unsere Abläufe verbessern.“ Demnächst will Böwer seine Produktionsfläche in Neuenkirchen verdoppeln. Ein Teil dieser Erweiterung könnte darum eine weitere Maschine von Weber sein.
















