Open House bei IMA Schelling

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Besucher erhielten beim Open House ’26 von IMA Schelling am Standort Lübbecke Einblicke in automatisierte Prozessabläufe. – Bild: IMA Schelling Group GmbH

Vom 6. bis 8. Mai lud IMA Schelling zur Hausmesse an den Standort Lübbecke. 300 Besucher kamen. Im Fokus: Automatisierung, digitale Prozesse und Techniken von Einzel- bis Serienfertigung. Entlang der gesamten Produktionskette behandelte das Unternehmen Themen wie Kantenbearbeitung, CNC-, Bohr- und Frästechnik sowie integrierte Handhabung.

Maschinen und Fertigungstechniken

Im Mittelpunkt der technischen Vorführungen stand die Plattenaufteilsäge HL 1. Erstmals zu sehen war ein dickflexibler Oberdruck bei Durchlaufmaschinen zur Kantenbearbeitung. Das CNC-Portfolio beinhaltete unter anderem die Bearbeitung komplexer Geometrien wie 90-Grad-Innenecken und Griffprofile sowie automatisierte Möbelverbindermontage und Durchlaufbohrtechnik. Ergänzend hinzu kamen Anlagen mit integrierter Logistik mittels Hochregalsystemen und Robotiklösungen zum Werkstückhandling.

Software, KI, Vernetzung

Ein übergeordnetes Thema der Veranstaltung war die Verbindung von Automatisierung mit Software und Künstlicher Intelligenz. Dazu stellte IMA Schelling die Softwareplattform Aimi vor. Ebenso kündigte das Unternehmen eine Modernisierung der ERP-Systemlandschaft an, um Kunden den Einsatz eigener KI-Anwendungen zu ermöglichen. Zu sehen war zudem Vision AI, eine Plattform zur industriellen Bildauswertung. Mit ihr können Kunden eigene Modelle trainieren, etwa für Qualitätsprüfung und Fertigungskontrolle.

Service und Kundenorientierung

Den Service hob IMA Schelling als wichtigen Bestandteil seines Angebots hervor. Dazu gehören Ansätze zur Modernisierung, Digitalisierung und Reparatur von Anlagen sowie Trainings im Technikum. Die Plattform Zimba führt Maschinenverwaltung, Ersatzteile und Service zusammen. Zum Service gehören laut Unternehmen zudem vorausschauende Instandhaltung mittels Sensorik sowie neue Modelle im Ersatzteil-Pricing.

Perspektive und Strategie

Trotz eines herausfordernden Marktes sieht sich IMA Schelling grob auf Kurs, erklärte CEO Maximilian Lehner vor Ort. Er unterstrich die Bedeutung von Nähe zu Kunden, Innovation und lokalem Standort als Teil der Strategie des Unternehmens. Ligna, IWF Atlanta und Interzum Guangzhou bleiben ebenfalls strategische Säulen. Das Open House soll diese Messen zunehmend ergänzen.