
Die Multifunktionsbrücke kann fräsen, klammern, nageln und sägen. 30 Prozent mehr Produktion verspricht Weinmann mit dem Modell Wallteq M-300. Für die beiden Alpina-Geschäftsführer Elmar Fink und Josef Fessler war das jedoch nicht der Grund für den Kauf. Denn: Gebäude, Abläufe und Betrieb des Holzbauers sind auf das gegenwärtige Produktionsvolumen von 25 Häusern ausgelegt. Alle zwei Wochen ist ein Haus fertig und aufbaubereit – früher händisch, heute automatisiert. So kann Alpina den Produktionstakt einhalten, Termine planen und zugleich hohe Qualitätsstandards sichern.
Wandmodule automatisiert fertigen
Der Maschine voraus gingen eine automatisierte Einblasdämmung und ein Abbundzentrum. Nicht nur sichere und qualitative Prozesse waren dafür der Grund – auch die Mitarbeiter spielten eine Rolle bei der Automatisierung. Denn Alpina sucht laufend Lehrlinge und Fachkräfte im Holzbau und legt daher Wert auf attraktive, zukunftssichere Arbeitsplätze.

Fach- und normgerechte Befestigung
Vor allem bei körperlich belastenden Tätigkeiten wie Beplankung entlastet die Maschine also die Mitarbeiter. Zudem sichert sie die fach- und normgerechte Befestigung. Denn beim Einlatten auf dem Dach und bei Holzfassaden setzt sie Klammern und Nägel mit Autotec-Geräten von Bea und KMR. Auf diesen Anbieter setzte Alpina auch schon zuvor: „Am Prozess und an den Befestigungsmitteln hat sich nichts geändert“, sagt Elmar Fink. Daher war für ihn Manfred Dabrunst, Key Account Manager und Vertriebsleiter Österreich, erster Ansprechpartner für die Geräte. „Bea ist ein bewährter Partner und betreut uns seit unserer Gründung. Qualität und Kundenzufriedenheit sind das Wichtigste bei uns.“
Möglichst hohe eigene Wertschöpfung
Für den Vertrieb ist Josef Fessler zuständig. Als Tischler- und Zimmermeister weiß er bei den Kunden, wovon er spricht. Ein großer Teil von ihnen beauftragt Alpina mit individueller Planung, viele orientieren an den Musterhausbeispielen. Andere kommen bereits mit fertigen Plänen. Alpina tritt als Generalunternehmer auf und baut schlüsselfertige Häuser. Anspruch: eine möglichst hohe eigene Wertschöpfung. Neben dem Holzbau führt man zudem Innenausbau und Fassadenarbeiten aus. In der hauseigenen Tischlerei werden Fenster, Türen, Treppen sowie individuelle Möbel gefertigt, geliefert und eingebaut. Auf Wunsch tritt Alpina auch als Bauträger auf. Dann entwickelt das Unternehmen Mehrfamilienhäuser – von der Projektierung bis zum Verkauf der Wohnungen.

Budgethäuser gegen Grundstückspreise
Zwar steht Vorarlberg mit einem durchschnittlichen Einkommen von über 52.000 Euro neben Wien an der Spitze Österreichs. Auch die Eigentumsquote liegt mit 54 Prozent weit vorne. Trotzdem wird es für Familien im sogenannten Ländle schwieriger, sich den Traum vom Eigenheim zu erfüllen – wegen hoher Grundstückspreise. Diesen Bedarf hat Alpina erkannt und bietet sogenannte Budgethäuser an. Zehn solcher Beispiele regen Interessenten an, die Preise bieten Orientierung und senken die Hemmschwelle für die erste Beratung. Und da das Unternehmen jedes Budgethaus an die Wünsche der Bauherren anpasst, entstehen dennoch recht individuelle Häuser.
Planung trifft Produktion – automatisch
Das Team um Elmar Fink plant die Ausführung für die Produktion und bleibt erster Ansprechpartner für die Kunden – bis zur Auslieferung. Umfassende Änderungen kommen dabei selten vor. Die Mitarbeiter in der Produktionsplanung arbeiten Hand in Hand mit denen in der Produktion der Wandelemente. Von den Büros und der Empore sind die Wege in die Produktion also kurz.
















