Homag steigert Ergebnis trotz Umsatzrückgang

Dr. Daniel Schmitt, Vorstandsvorsitzender Homag, sieht den Möbelsektor weiterhin belastet.
Dr. Daniel Schmitt, Vorstandsvorsitzender Homag, sieht den Möbelsektor weiterhin belastet.Bild: Homag Group AG

Homag hat sein Ergebnis im ersten Halbjahr 2025 verbessert. Ausschlaggebend dafür waren Kostensenkungen sowie ein wachsendes Service-Geschäft. Das EBIT vor Sondereffekten stieg um 36% auf 29,2Mio.€ im Vergleich zu 21,5Mio.€ im Vorjahr. Die Umsatzerlöse gingen dagegen leicht zurück – von 706Mio.€ auf 674Mio.€. Auch die Zahl der Mitarbeiter sank von 6.978 auf 6.621.

Der Auftragseingang verringerte sich im ersten Halbjahr 2025 leicht auf 671Mio.€ nach 699Mio.€ im Vorjahreszeitraum. Laut Vorstandsvorsitzendem Dr. Daniel Schmitt belasten das schwierige Marktumfeld und Zollkonflikte die Nachfrage im Möbelsektor weiterhin. Der Auftragsbestand reduzierte sich zum 30. Juni auf 724Mio.€, nach 833Mio.€ ein Jahr zuvor.

Dem rückläufigen Geschäft im Möbelsektor steht eine positive Entwicklung im Holzbau gegenüber. Homag erhofft sich durch diesen Bereich neue Impulse für das Gesamtgeschäft.