
Fraunhofer-Forscher und Endress Holzfeuerungen haben eine Feuerungstechnik entwickelt, die Stickoxidemissionen um bis zu 80% senkt. Das übertrifft die Zielvorgabe von 50% und ermöglicht es, zukünftige Grenzwerte einzuhalten. Getestet wurde die Technologie an einer 250kW-Unterschubfeuerung, die Briketts aus stickstoffhaltigen Spanplattenresten verbrennt. Die NOx-Emissionen sanken von 1.955 auf durchschnittlich 361mg/m²N – und liegen damit unter den Grenzwerten der 44. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes.
Nachrüstbar in Serie
Ein Schwerpunkt des Projekts liegt auf der Nachrüstbarkeit bestehender Anlagen. Für holzbearbeitende Betriebe könnte das entscheidend sein, um weiterhin beschichtetes und verleimtes Holz zu nutzen. Perspektivisch soll Holzstaub fossiles Erdgas als Reduktionsbrennstoff ersetzen. Die Partner planen, die Technologie zu einem marktreifen Serienprodukt weiterzuentwickeln.
















