Die Bundestagswahlen 2025 bieten die Chance, nachhaltiges Wachstum und wirtschaftliche Erholung voranzutreiben. Der Hauptverband der deutschen Holzindustrie (HDH) sieht hierin die Möglichkeit, eine wirtschaftsfördernde Klimapolitik voranzutreiben und bürokratische Hürden abzubauen.
Chancen des seriellen Holzbaus nutzen
Um bezahlbaren und klimafreundlichen Wohnraum zu schaffen, fordert der HDH, den seriellen Holzbau stärker in Regulierungen und Förderprogramme einzubinden. Er könne durch innovative Bauweisen nicht nur die Wohnungsnot lindern, sondern auch bis zu drei Millionen Tonnen CO2 jährlich einsparen. Voraussetzung dafür sind jedoch stabile Rahmenbedingungen: vereinfachte Bau- und Ausschreibungsregeln, attraktive Finanzierungsmöglichkeiten sowie die Fortsetzung des Programms Energieeffiziente Gebäude (BEG).
Nachhaltige Forstwirtschaft stärken
Deutschland ist durch seine nachhaltige Forstwirtschaft Vorreiter in der biodiversen Landnutzung. Der HDH betont, dass ein klimaresilienter Waldumbau sowie die langfristige Verfügbarkeit des Rohstoffs Holz zentrale Elemente für den Klimaschutz und die Wirtschaft sind. Daher fordert der Verband finanzielle Unterstützung für den Waldumbau, die Sicherung eines 50-prozentigen Nadelholzanteils und eine gesetzliche Verankerung des Kalamitätsmanagements, um Wälder vor Extremereignissen zu schützen.
Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands sichern
Hohe Energiepreise und überbordende Bürokratie stellen massive Belastungen für die Wirtschaft dar. Maßnahmen wie eine Senkung der Stromsteuer und ein Bürokratiemoratorium sind laut HDH notwendig, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Besonders in ländlichen Regionen, die über eine Million Arbeitsplätze in der Forst- und Holzwirtschaft bieten, ist das entscheidend. Um diese Regionen nachhaltig zu stärken, fordert der Verband einen beschleunigten Breitbandausbau sowie Investitionen in soziale Infrastruktur.
















