ETML schafft Interoperabilität

ETML unterstützt erstmals die interoperable Kommunikation zwischen Werkzeugen, Maschinen und Software - über Systemgrenzen hinweg
ETML unterstützt erstmals die interoperable Kommunikation zwischen Werkzeugen, Maschinen und Software – über Systemgrenzen hinwegBild: ©Aekkachai/stock.adobe.com

Mit ETML (European Tool Machine Language) etablieren Unternehmen der Holzbearbeitungsbranche gemeinsam einen herstellerunabhängigen Standard für Werkzeug- und Maschinendaten. Entwickelt unter dem Dach von Eumabois und unterstützt vom VDMA, ermöglicht ETML erstmals die interoperable Kommunikation zwischen Werkzeugen, Maschinen und Software – über Systemgrenzen hinweg. Implementiert haben ETML bereits AKE, Biesse, JSO, IMA Schelling, Kohnle, Holz-Her, Homag, Leitz, Leuco, SCM und Weinig.

Zentrales Element ist die ETML Smart Cloud: In ihr werden standardisierte, verifizierte Werkzeugdaten zentral verwaltet und direkt in Maschinen integriert. Eine eindeutige Seriennummer je Werkzeug erlaubt die schnelle Einrichtung, präzise Nachverfolgung und vollständige Digitalisierung des Lebenszyklus – vom ersten Einsatz bis zum Nachschärfen.

„ETML ist mehr als ein technischer Standard“, erklärt Gian Luca Fariselli, Sprecher der ETML Marketing Group, „es ist der Schlüssel zu Interoperabilität, Effizienz und neuen digitalen Geschäftsmodellen.“

Zu den Vorteilen zählen: schnellere und fehlerfreie Maschineneinrichtung, aktuelle Werkzeugdaten auch nach Nachbearbeitung, verringerte Ausfallzeiten sowie eine einheitliche, sichere Datenbasis.

ETML steht allen Eumabois-Mitgliedern offen – direkt oder über Verbände wie VDMA, Acimall & Co.